Tim Cook, Apple
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Apple-Chef Tim Cook will sein gesamtes Vermögen spenden.

Mit einer kleinen Ausnahme

Apple-Chef Cook will gesamtes Vermögen stiften

Cupertino - Das Vermögen von Tim Cook wird in den kommenden Jahren wohl die Milliarden-Marke knacken. Nun hat der Apple-Chef verlauten lassen, dass er sein ganzes Geld spenden will - mit einer kleinen Ausnahme.

Apple-Chef Tim Cook (54) will sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke spenden. Zuvor werde er allerdings noch die College-Ausbildung seines heute zehnjährigen Neffen finanzieren, sagte Cook dem US-Wirtschaftsmagazin „Fortune“. Es könnte sich mit der Zeit um eine Summe im Milliarden-Bereich handeln. Cook habe schon Geld gespendet, wolle nun aber einen systematischen Ansatz entwickeln, hieß es.

„Fortune“ schätzt in der am Freitag vorab im Internet veröffentlichten Titelgeschichte, dass Cook Apple-Aktien im Wert von etwa 120 Millionen Dollar (110 Millionen Euro) halte. Dazu kommen Optionen im aktuellen Wert von 665 Millionen Dollar, die Cook in den kommenden Jahren einlösen kann.

Cook hatte bei der Berufung an die Apple-Spitze im August 2011 die Aussicht auf eine Million Apple-Aktien bis zum Jahr 2021 bekommen. Das Paket war damals erst gut 380 Millionen Dollar wert. Da Cook nicht zu den Gründern von Apple gehört, sondern erst 1998 zu dem Unternehmen stieß, verfügt der Konzernchef im Gegensatz zu IT-Pionieren wie Bill Gates nicht über ein Vermögen von vielen Milliarden Dollar.

Mit der Ankündigung setzt sich Cook deutlich von seinem im Herbst verstorbenen Vorgänger Steve Jobs ab, der nicht als Großspender in Erscheinung getreten war. Der amtierende Apple-Chef ist für einen bescheidenen und zurückhaltenden Lebensstil bekannt. Im vergangenen Herbst erklärte Cook als erster Chef eines großen Konzerns in den USA, dass er homosexuell ist.

Jobs hatte seiner Familie ein Vermögen von geschätzt gut acht Milliarden Dollar hinterlassen. Er hielt Anteile an Apple und war durch den Verkauf seines Animationsstudios Pixar an Disney zum größten Einzelaktionär des Unterhaltungsriesen aufgestiegen.

dpa

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