Wirtschaftswoche:

BASF will in China zehn Milliarden investieren

Ludwigshafen - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ bis 2020 zehn Milliarden Euro in seinen Standort China investieren.

Dabei sollen vor allem Forschung und Produktionskapazitäten ausgebaut werden, wie der Asien-Vorstand des Konzerns, Martin Brudermüller, dem Blatt sagte. Das Unternehmen war am Samstag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

„Langfristig möchten wir 50 Prozent unserer Forschung in Europa und jeweils 25 Prozent in Nordamerika und in Asien haben“, zitiert die Zeitschrift den Manager. Einen Abzug der Forschung aus Europa schloss Brudermüller aber weiterhin aus. Der Ludwigshafener Konzern hatte bereits im Mai angekündigt, trotz eines langsameren Wachstums in China in den kommenden Jahren deutlich mehr in Nordamerika und Asien forschen zu wollen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU-Verfahren gegen Deutschland im Abgas-Skandal

Was wusste die Aufsichtsbehörden? Haben sie vielleicht sogar weggeschaut? Wegen des VW-Abgasskandals soll sich Deutschland einem Verfahren stellen. Neuer Streit zwischen …
EU-Verfahren gegen Deutschland im Abgas-Skandal

Ex-Drogeriemarkt-König Anton Schlecker muss vor Gericht

Stuttgart - Das Aus der Drogeriemarktkette Schlecker war eine der spektakulärsten Pleiten der deutschen Handelsgeschichte. Nun steht fest: Anton Schlecker muss auf die …
Ex-Drogeriemarkt-König Anton Schlecker muss vor Gericht

Millionenstrafe für Pfizer wegen überhöhter Preise

Der US-Pharmamulti Pfizer soll in Großbritannien Strafgeld zahlen. Der Vorwurf: plötzlich gestiegene Preise bei einem wichtigen Medikament für Epileptiker. Der Konzern …
Millionenstrafe für Pfizer wegen überhöhter Preise

„Die EZB schafft die Grundlage für die nächste Krise“

München - Am Donnerstag tagt in Frankfurt der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) und entscheidet über die weitere Ausrichtung der Geldpolitik. Wir sprachen mit dem …
„Die EZB schafft die Grundlage für die nächste Krise“

Kommentare