VW, Stellenabbau
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Einem Medienbericht zufolge will Volkswagen 10.000 Stellen abbauen.

Widersprüchliche Meldungen

Bericht: 10.000 Stellen gefährdet? Volkswagen dementiert

Wolfsburg - Der krisengeschüttelte Autobauer Volkswagen verschärft einem Bericht zufolge seinen Sparkurs. Der Konzern dementierte dies aber zeitnah.

Mit einem klaren Dementi hat der VW-Konzern auf einen Medienbericht reagiert, wonach der verschärfte Sparkurs des Autobauers mehr als 10 000 Arbeitsplätze gefährde. „Wir weisen diese Meldung strikt zurück. Wir stehen fest zu unserer Stammbelegschaft“, teilte Deutschlands größter privater Arbeitgeber am Donnerstag mit.

Bericht: VW will 10.000 Stellen abbauen

Dadurch seien "mehr als 10.000 Arbeitsplätze" gefährdet, berichtete das "Manager Magazin". Grund dafür sei die Forderung des Chefs der Marke VW, Herbert Diess, schon 2016 eine Produktivitätssteigerung von zehn Prozent zu erreichen. Volkswagen äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht.

Diess' Ziel sei nur zu erreichen, wenn VW tausende Arbeitsplätze abbaue, berichtete das Magazin am Donnerstag unter Berufung auf Quellen aus dem Konzern. Es wird demnach keinesfalls ausreichen, die 7000 Leiharbeitskräfte nicht mehr zu beschäftigen. Es gehe auch um "fest beschäftigte VW-Mitarbeiter", schreibt das "Manager Magazin".

Wie viele und welche Arbeitsplätze tatsächlich gestrichen werden müssten, hänge auch von der Reaktion der Kunden auf den Skandal um manipulierte Abgaswerte ab. VW-Chef Matthias Müller soll den Kurs des Markenchefs dem Bericht zufolge unterstützen.

Volkswagen steckt derzeit in der schwersten Krise seiner Geschichte. Im September hatte der Konzern eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge eine Manipulationssoftware eingesetzt zu haben, die bei Emissionstests einen niedrigeren Stickoxidausstoß anzeigt. Vor allem in den USA drohen den Wolfsburgern Strafen und Forderungen in Milliardenhöhe.

dpa/AFP

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