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Der Präsident des japanischen Autobauers Mitsubishi Motors, Tetsuro Aikawa.

Nissan übernimmt die Kontrolle

Manipulationsskandal bei Mitsubishi: Chef tritt zurück

Tokio - Mitsubishi Motors hatte kürzlich Manipulationen bei Verbrauchstests für Kleinstwagen zugegeben. Jetzt zieht der Präsident des japanischen Autobauers daraus die Konsequenz.

Wegen der Manipulationen bei Verbrauchswerten will der Präsident des japanischen Autobauers Mitsubishi Motors zurücktreten. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, wird Tetsuro Aikawa bei der Hauptversammlung am 24. Juni seinen Hut nehmen.

Mitsubishi Motors hatte kürzlich Manipulationen bei Verbrauchstests für Kleinstwagen zugegeben. Solche Autos haben einen Hubraum bis 660 Kubikzentimeter und sind in Japan steuerbegünstigt.

Bei dem Skandal geht es um Modelle, die Mitsubishi Motors seit 2013 auch für Nissan produzierte. Der Renault-Partner hat inzwischen angekündigt, den skandalerschütterten Konkurrenten unter sein Dach zu nehmen. Nissan will mit 34 Prozent größter Anteilseigner bei Mitsubishi Motors werden, womit Nissan den Konzern de facto künftig kontrollieren würde.

Medienberichten zufolge könnte Mitsubishis Vorstandsvorsitzender Osamu Masuko vorübergehend Aikawas Aufgaben mit übernehmen.

Mitsubishi - Betrug bei Verbrauchsangaben

dpa

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