Bei seiner letzten Hauptversammlung als Linde-Chef hatte sich Reitzle offen gelassen, ob er nach der Abkühlphase in das Kontrollgremium des Industriegasespezialisten einziehen will. Foto: Peter Kneffel
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Bei seiner letzten Hauptversammlung als Linde-Chef hatte sich Reitzle offen gelassen, ob er nach der Abkühlphase in das Kontrollgremium des Industriegasespezialisten einziehen will. Foto: Peter Kneffel

Medien spekulieren

Reitzle könnte als Chefaufseher zurück zu Linde?

München - Der frühere Linde-Chef Wolfgang Reitzle könnte nach einem Bericht des "Handelsblatts" als Aufsichtsratsvorsitzender zu seinem früheren Arbeitgeber zurückkehren.

Maßgebliche Mitglieder des Kontrollgremiums plädierten für diese Lösung, wenn zur Hauptversammlung die zweijährige Abkühlphase für Reitzle ende, hieß es in dem Bericht (Montag) unter Berufung auf nicht näher genannte Informationen. Ein Linde-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern, das Thema sei Sache des Aufsichtsrates, sagte er am Montag lediglich.

"Wir vertrauen ihm", zitierte die Zeitung aus Aufsichtsratskreisen. Reitzle strebe das Amt grundsätzlich an, wenn er gerufen werde. In Industriekreisen hieß es laut "Handelsblatt" zudem, Amtsinhaber Manfred Schneider wäre bereit, den Platz freizumachen.

Allerdings müsste Reitzle dann womöglich auf eines seiner anderen Mandate verzichten. Er ist unter anderem Aufsichtsratschef beim Autozulieferer Continental und Verwaltungsratschef beim Schweizer Baustoffhersteller Holcim. Bei seiner letzten Hauptversammlung als Linde-Chef hatte sich Reitzle offen gelassen, ob er nach der Abkühlphase in das Kontrollgremium des Industriegasespezialisten einziehen will.

dpa

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