25 Jahre nach Ende der DDR

Weniger Ostdeutsche als Briten in Dax-Vorständen

Berlin - Ein rundes Vierteljahrhundert nach dem Ende der DDR ist der Weg für ostdeutsche Manager in die Topliga der deutschen Wirtschaft immer noch schwierig.

Nach einem Bericht der Zeitung „Welt am Sonntag“ sind ostdeutsche Vorstände in den 30 Dax-Unternehmen weiterhin eine Seltenheit. Unter den 182 Dax-Vorständen seien 17 Amerikaner und fünf Briten, berichtet das Blatt unter Berufung auf eine Untersuchung der Personalberatung KornFerry. In Ostdeutschland geboren und aufgewachsen seien dagegen nur vier - genauso viele wie Inder.

„Die Ausbildung in der DDR hat die Menschen nicht für die Managerebene qualifiziert“, zitiert die Zeitung die KornFerry-Beraterin Berit Bretthauer. „Leistung wurde im dortigen System nur teilweise belohnt, vieles war politisch.“ Vielen fehle es an aggressiver Selbstvermarktung.

dpa

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