Rupert Murdoch soll seinen Rücktritt als Vorstandschef des Unterhaltungskonzerns 21st Century Fox vorbereiten. Foto: Andrew Gombert/Archiv
+
Rupert Murdoch soll seinen Rücktritt als Vorstandschef des Unterhaltungskonzerns 21st Century Fox vorbereiten. Foto: Andrew Gombert/Archiv

Vorstandschef von 21st Century Fox

Berichte: Rupert Murdoch tritt zurück

New York - Beim US-Medienriesen 21st Century Fox soll die nächste Generation ans Ruder: Laut Insidern will der 84-jährige Vorstandschef Rupert Murdoch den Spitzenjob abgeben. Sein Sohn James soll übernehmen.

Rupert Murdoch bereitet laut US-Medienberichten seinen Rücktritt als Vorstandschef des Unterhaltungskonzerns 21st Century Fox vor.

Der 84-jährige Medienmogul plane, den Spitzenjob an seinen Sohn James (42) zu übergeben, berichteten am Donnerstag der Sender CNBC und das "Wall Street Journal" jeweils unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Mit einer entsprechenden Mitteilung des Unternehmens werde in Kürze gerechnet.

Unklar sei bislang noch, ob der Stabwechsel noch in diesem Jahr oder erst 2016 stattfinden solle. Ein Sprecher von 21st Century Fox erklärte, die Nachfolge-Frage stehe auf der Agenda des nächsten regulären Treffens des Verwaltungsrats. Er wollte keine näheren Angaben machen. Den Medienberichten zufolge will sich Rupert Murdoch nur aus dem operativen Geschäft zurückziehen, aber als Vorsitzender des Verwaltungsrats weiter Einfluss im Konzern behalten.

Murdochs 43-jähriger Sohn Lachlan soll laut den Berichten zum stellvertretenden Verwaltungsratschef befördert werden. Neben zahlreichen Fernsehsendern gehört zum Murdoch-Konzern das Filmstudio 20th Century Fox. Dagegen ist das Geschäft mit Zeitungen und Büchern in die Schwestergesellschaft News Corp abgespalten worden. Murdoch und seine Familie sind bei beiden Unternehmen Mehrheitseigner.

CNBC-Bericht

WSJ-Bericht

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

VW hadert weiter mit US-Klagen: 500 neue Mitarbeiter nötig

Wer dachte, VW habe den Abgas-Skandal mit dem Milliardenkompromiss in den USA hinter sich gebracht, liegt falsch. Einige Bundesstaaten gehen weiter gegen den Konzern …
VW hadert weiter mit US-Klagen: 500 neue Mitarbeiter nötig

EU verhängt bis 2021 Strafzölle auf chinesischen Baustahl

Brüssel (dpa) - Zur Abwehr von Billigimporten aus China hat die EU neue Strafzölle verhängt. Auf chinesischen Baustahl mit hoher Ermüdungsbeständigkeit werden ab sofort …
EU verhängt bis 2021 Strafzölle auf chinesischen Baustahl

Kaiser's-Übernahme: Erster Tarifabschluss bei Edeka

Der umstrittene Verkauf von Kaiser‘s Tengelmann an Edeka stockt. Die Tarifpartner aber schaffen erste Fakten. Unterdessen gibt es neue Vorwürfe gegen Wirtschaftsminister …
Kaiser's-Übernahme: Erster Tarifabschluss bei Edeka

Flugbegleiterstreik bei Air France trifft Zehntausende

Urlaubszeit in Frankreich - ausgerechnet jetzt streiken bei Air France die Flugbegleiter. Ein Streik, den das Management in scharfen Worten verurteilt.
Flugbegleiterstreik bei Air France trifft Zehntausende

Kommentare