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Bernie Ecclestone.

Schadenersatz

345 Millionen: BayernLB verklagt Ecclestone

München - Die BayernLB hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und seine Familienholding Bambino auf Schadenersatz von rund 345 Millionen Euro verklagt.

Beim Verkauf der Anteile der Bank an der Formel 1 in den Jahren 2005 und 2006 sei ein Vorstand der BayernLB bestochen worden, begründete die Bank ihre Klage. Der Kaufvertrag sei aus diesem Grund zu Bedingungen abgeschlossen worden, „die von Herrn Ecclestone vorgegeben wurden und für die Bank nachteilig waren“.

Ursprünglich hatte Ecclestone der BayernLB umgerechnet 25 Millionen Euro geboten, was die Bank aber abgelehnt hatte. Die Landesbank fühlt sich von dem Formel-1-Chef über den Tisch gezogen. Sie war früher Hauptaktionär der Rennserie und geht davon aus, dass sie ihre Anteile im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hat. Zudem hatte die Bank Ecclestone auch noch eine Beraterprovision von 41 Millionen Dollar für seine Arbeit am Formel-1-Verkauf gezahlt, über die sich die Bank im Nachhinein ärgerte. Deshalb hält sie Schadenersatzforderungen von 400 Millionen Dollar gegen Ecclestone für gerechtfertigt.

Ecclestone musste sich wegen des Vorwurfs der Bestechung monatelang vor dem Landgericht München verantworten. Da die Richter die Vorwürfe aber nicht als ausreichend erwiesen sahen, stellten sie den Prozess gegen eine Rekordauflage von 100 Millionen Dollar ein.

dpa

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