+
Ein BMW i3 an der Stromtankstelle: Die elektronische Sicherheitslücke bei den Modellen i3 und i8 ist geschlossen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

BMW: Sicherheitslücke bei i-Fahrzeugen ist geschlossen

München - Erst in einem zweiten Anlauf ist es dem Autokonzern BMW nach eigener Darstellung gelungen, eine Sicherheitslücke an vielen Fahrzeugen mit dem Connected-Drive-System zu schließen.

Nachdem der ADAC Anfang des Jahres entdeckt hatte, dass sich Modelle von Hackern mit einem Handy öffnen lassen, sei diese Sicherheitslücke sofort geschlossen worden, sagte ein BMW-Sprecher. Bei 29 000 Fahrzeugen der Modelle i3 und i8 allerdings sei dies "in einem ersten Schritt versäumt worden", sagte der Sprecher und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des "Spiegel".

Schon einige Wochen später sei damals jedoch auch diese Sicherheitslücke geschlossen worden, versicherte der Sprecher. Insgesamt waren 2,2 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce betroffen gewesen.

Nach Darstellung des ADAC ist die "Sicherheitslücke an den Elektrofahrzeugen" aber noch nicht geschlossen. Erst in der vergangenen Woche sei es den Technik-Experten des ADAC gelungen, "zum wiederholten Male von außen auf Fahrzeuge" zuzugreifen, teilte der Automobilclub mit. Im Interesse der Kunden müsse nun dringend eine Lösung her.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unsicherheit über US-Geldpolitik bremst Dax

Frankfurt/M. (dpa) - Die Unsicherheit über die künftige US-Geldpolitik macht dem Dax zu schaffen. Allerdings holte der deutsche Leitindex seine zwischenzeitlich noch …
Unsicherheit über US-Geldpolitik bremst Dax

Studie: Kleinere Busfirmen profitieren von Fernbusgeschäft

Berlin (dpa) - Mittelständische Busunternehmen profitieren einer Studie zufolge von der Liberalisierung des Fernbusmarkts - trotz des harten Preiskampfs.
Studie: Kleinere Busfirmen profitieren von Fernbusgeschäft

Ikea-Chef: Die Zukunft gehört den smarten Möbeln

Auf Fenstern Emails lesen oder ein Bücherregal, das Kaffee kocht: Nur eine Frage der Zeit, sagt der Ikea-Forschungschef Mikael Ydholm. Die Zukunft sei voller smarter …
Ikea-Chef: Die Zukunft gehört den smarten Möbeln

Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

Im Frühjahr sind die Tarifeinkommen kaum gestiegen. Gleichzeitig blieben aber die Verbraucherpreise äußerst stabil. Industriearbeiter könne sich zudem auf einen …
Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

Kommentare