Danone leidet unter anderem unter negativen Wechselkurseffekten. Foto: Jens Büttner
+
Danone leidet unter anderem unter negativen Wechselkurseffekten. Foto: Jens Büttner

Danone verdient weniger - und wird vorsichtig

Paris (dpa) - Der Preisdruck in Europa und die schwächelnde Wirtschaft in wichtigen Schwellenländern bremsen den französischen Lebensmittelkonzern Danone.

Unter dem Strich ging der Gewinn um gut 20 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Dabei belasteten auch negative Wechselkurseffekte. Der Umsatz fiel deshalb leicht um 0,7 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis - also bereinigt um Wechselkursschwankungen und die Auswirkungen von Zu- und Verkäufen - bilanzierte Danone einen Zuwachs von 4,7 Prozent.

Für dieses Jahr setzt sich das Unternehmen nun allerdings vorsichtigere Wachstumsziele. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis um 4 bis 5 Prozent zulegen, kündigten die Franzosen an. Im vergangenen Jahr lag die Zielspanne für den Umsatz noch 0,5 Prozentpunkte höher. Die Dividende will Danone um 5 Cent auf 1,50 Euro je Aktie anheben. Am Vortrag hatte bereits Konkurrent Nestle das schwächste Wachstum seit fünf Jahren gemeldet.

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Alibaba im Visier der US-Börsenaufsicht

New York - Der chinesische Online-Riese Alibaba ist ins Visier der US-Regulierer geraten. Die Börsenaufsicht SEC habe Ermittlungen eingeleitet, um mögliche Verstöße …
Alibaba im Visier der US-Börsenaufsicht

Fragen und Antworten zum Mindestlohn-Urteil

Erfurt - Mindestens 8,50 Euro pro Stunde müssen es sein - so will es das Mindestlohngesetz. Eigentlich soll es Millionen von Arbeitnehmern mehr Geld bringen. Ein …
Fragen und Antworten zum Mindestlohn-Urteil

Aufwärtstrend bei Konsumklima

Noch Ende 2015 sah alles nach einer stärkeren Eintrübung der Verbraucherstimmung aus. Inzwischen herrscht in vielen deutschen Haushalten wieder Optimismus. Der …
Aufwärtstrend bei Konsumklima

Schreibt Microsoft den Smartphone-Markt jetzt komplett ab?

Redmond/Espoo - Der Windows-Riese Microsoft hat sich mit der teuren Nokia-Übernahme keine starke Position im Smartphone-Markt erkaufen können. Jetzt wird die …
Schreibt Microsoft den Smartphone-Markt jetzt komplett ab?

Kommentare