Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen
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Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen

Dax verliert: Konjunkturdaten belasten

Die deutsche Börse findet derzeit keine klare Richtung. Es geht hoch und runter. Momentan belasten Wirtschaftsdaten des wichtigen Handelspartners China die Kurse.

Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag leichte Verluste verbuchen müssen. Schwache Konjunkturdaten aus China drückten den Dax im frühen Handel um 0,16 Prozent auf 10 868,69 Punkte nach unten.

Allerdings hatte der deutsche Leitindex am Montag noch um etwas mehr als 1 Prozent zugelegt und damit einen Teil seiner kräftigen Verluste aus der Vorwoche wieder eingedämmt.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gab um 0,32 Prozent auf 21 192,67 Zähler nach. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,16 Prozent auf 1866,33 Punkte abwärts. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sank um 0,33 Prozent auf 3349,09 Punkte.

In der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China war im November der Außenhandel erneut rückläufig, auch die Währungsreserven nahmen stärker als erwartet ab. Das drückte bereits die asiatischen Börsen deutlich ins Minus, denn die Daten schürten neue Wachstumssorgen.

Dass dagegen in Japan die Wirtschaft im dritten Quartal nicht wie befürchtet schrumpfte, sondern leicht wuchs, rückte in den Hintergrund. Auch der sich fortsetzende Ölpreisverfall fand hierzulande wenig Beachtung.

Einzelne Aktien wurden am Morgen insbesondere von Studien bewegt. So waren die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care (FMC) Favorit im Dax mit einem Plus von 2,17 Prozent auf 78,76 Euro. Eine Analyse der US-Investmentbank Morgan Stanley gab hier Auftrieb.

Mit minus 1,60 Prozent hingegen zeigten sich die Papiere der Commerzbank schwach. Bereichsvorstand Bernd Laber hatte im "Handelsblatt" angekündigt, künftig in ganz Europa auf Kundenfang gehen zu wollen. "Wenn in den Kernmärkten weiter kein Wachstum verzeichnet wird, muss man schon außerhalb der etablierten Märkte schauen", sagte ein Börsianer dazu. Im MDax landeten die Aktien von Gerresheimer mit minus 4,50 Prozent abgeschlagen am Index-Ende.

Kurse der Deutschen Börse

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