Auf dem Marsch zu 10.000 Punkten

Montag: Dax gerät nach Gewinnserie ins Straucheln

Frankfurt/Main - Auf dem Marsch zur Marke von 10.000 Punkten ist der Dax am Montag ins Straucheln gekommen. Nach einer zwölftägigen Gewinnserie verlor der deutsche Leitindex am späten Vormittag 0,34 Prozent auf 9946,78 Punkte.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen büßte 0,14 Prozent auf 16 961,14 Punkte ein. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,02 Prozent auf 1347,24 Punkte nach oben. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone sank um 0,60 Prozent.

Unter den Einzelwerten kletterten Eon-Aktien nach dem angekündigten Konzernumbau um 4,31 Prozent an die Dax-Spitze. Der Energieversorger will sich auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren. Das frühere Brot- und Butter-Geschäft mit Atom, Kohle und Gas will Eon hingegen mittels eines Börsengangs loswerden. Im Sog der Eon-Rally waren RWE-Papiere mit plus 1,34 Prozent zweitstärkster Dax-Wert.

Im MDax schnellten Gagfah-Papiere nach einer Kaufofferte mit plus 12,48 Prozent an die Index-Spitze. Im SDax knickten die Papiere von Borussia Dortmund um 5,51 Prozent ein. Der einzige börsennotierte deutsche Fußballverein ist nach einer weiteren Niederlage nun Tabellenletzter der Bundesliga. Die für die Einnahmen so wichtige Qualifikation für die Champions League ist damit in weite Ferne gerückt.

Kurse der Deutschen Börse

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

BGH erlaubt extrem teure Umbuchungen

Wer vor dem Urlaub krank wird, kann die gebuchte Reise einem Angehörigen oder Bekannten übertragen. Aber was hilft dieses Recht, wenn das mehrere Tausend Euro extra …
BGH erlaubt extrem teure Umbuchungen

Fast 10.000 deutsche Milchbauern wollen Produktion drosseln

Damit die Milchpreise wieder aus dem Keller kommen, sollen die erzeugten Mengen herunter. Unterstützungs-Angebote aus Brüssel stoßen bei den Landwirten bereits auf …
Fast 10.000 deutsche Milchbauern wollen Produktion drosseln

Bericht: Commerzbank baut 9000 Stellen ab

Frankfurt/Main - Deutschlands zweitgrößte Bank will offenbar fast ein Fünftel der Jobs im Konzern abbauen. Der Umbau der Commerzbank bis 2020 soll bis zu eine Milliarde …
Bericht: Commerzbank baut 9000 Stellen ab

Gabriel: Windenergie braucht keinen Welpenschutz mehr

Die Wirtschaft drückt, die Politik bremst. So sieht das Szenario beim Ausbau der Windenergie aus. Wirtschaftsminister Gabriel nutzt den größten europäischen …
Gabriel: Windenergie braucht keinen Welpenschutz mehr

Kommentare