Der Tarifkonflikt bei der Telekom ist weiter nicht gelöst.
+
Der Tarifkonflikt bei der Telekom ist weiter nicht gelöst.

Vor der dritten Verhandlungsrunde

Wieder Warnstreik bei der Telekom

Leipzig - Mitarbeiter der Telekom sind für Donnerstag in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erneut zum Warnstreik aufgerufen.

Rund 350 Beschäftigte an den Standorten Suhl, Magdeburg, Halle, Chemnitz und Zwickau sollen für jeweils zwei Stunden die Arbeit niederlegen: Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Sie fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Angesichts guter Geschäftszahlen 2015 hätten die Beschäftigten kein Verständnis, dass die Telekom kaum Spielraum für Lohnerhöhungen sehe, teilte Verdi-Sprecher Frank Sauerland mit.

Am kommenden Dienstag beginnt die dritte Verhandlungsrunde in Berlin. Die Arbeitgeber hatte dafür bereits am Montag ein neues Angebot angekündigt. Dennoch will Verdi seine Warnstreikaktionen bis zum Beginn der Gespräche fortsetzen. Die Gewerkschaft verhandelt nach eigenen Angaben für rund 63.000 Tarifangestellte und Auszubildende bei der Deutschen Telekom. Im April 2014 waren die Entgelte über zwei Jahre in zwei Schritten um 4,6 Prozent erhöht worden.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Euro und Pfund bleiben unter Druck

Frankfurt/Main (dpa) - Nach dem Brexit-Schock stehen der Euro und das britische Pfund an den Finanzmärkten weiter unter Druck. Am Montagmorgen kostete die europäische …
Euro und Pfund bleiben unter Druck

Lebensgefahr: Ikea ruft Schokolade zurück

München - Dem Möbelgigant Ikea ist bei den Hinweisen für Allergiker auf der Packung der Schokolade "Choklad Mörk" ein  Fehler unterlaufen, der für Betroffene …
Lebensgefahr: Ikea ruft Schokolade zurück

Verdi-Chef fordert Mindestlohn in Richtung zehn Euro

Verdi-Chef Bsirske sieht beim Mindestlohn noch viel Luft nach oben. Den Arbeitgebern wirft er Blockade vor - wenn jetzt keine deutliche Erhöhung der Lohngrenze komme, …
Verdi-Chef fordert Mindestlohn in Richtung zehn Euro

Auch Volksbanken müssen künftig Strafzinsen zahlen

Das Zinstief macht den Banken zu schaffen. Die Genossenschaftsbanken wollen die Lasten nun anders verteilen. Privatkunden sollen aber weiterhin verschont bleiben.
Auch Volksbanken müssen künftig Strafzinsen zahlen

Kommentare