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Eine Versicherung für deutsche Bauern: Der Klimawandeln macht den Landwirten in den Sommermonaten immer mehr zu schaffen.

Dürre-Versicherung für deutsche Bauern

München - Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re fürchtet wegen des Klimawandels wachsende Probleme für die deutschen Bauern.

In den Sommermonaten dürfte es noch weniger Niederschläge geben, damit steige die Dürre- und Waldbrandgefahr, sagte der Leiter der Georisikoforschung des Konzerns, Peter Höppe, der “Berliner Zeitung“ (Mittwoch). Das sei eine große Belastung für die Landwirte, die sich in Deutschland nicht gegen Dürre versichern könnten.

Die Versicherer planten laut Höppe deshalb eine Mehrgefahrenversicherung für Bauern, wie sie etwa in Frankreich bereits angeboten werde. Das könne aber nur in einer Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft erfolgen, sagte Höppe. Als Vorbild nannte er die USA. Das Modell sei dort wohlüberlegt, weil bei großen Ernteausfällen der Staat ohnehin helfen müsste. Mit einer Versicherungslösung seien diese Belastungen besser berechenbar.

Bei einer steigenden Schadenwahrscheinlichkeit müssen sich die Verbraucher nach den Worten Höppes “im Laufe der Zeit und je nach Art des Risikos“ auch auf steigende Preise bei Versicherungen einstellen. In Deutschland werde es in den nächsten Jahrzehnten aber keine abrupte Klimaänderung geben, sagte der Experte. Somit ergebe sich keine drastische Veränderung des Gefahrpotenzials von Niederschlägen, sondern es steige allmählich. “Die Anpassungen werden deshalb hier moderat ausfallen“, sagte Höppe.

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