+
Gabriel hatte kürzlich angekündigt, er werde eine Rückabwicklung der Fusion vorschreiben, falls Edeka die für eine Ministererlaubnis gestellten Bedingungen nicht erfülle.

Gabriel prüft Stellungnahmen

Edeka/Tengelmann-Fusion weiter offen

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hält sich weiter bedeckt zu einer möglichen Erlaubnis für die umstrittene Übernahme der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler Edeka.

Nach Angaben seines Ministeriums haben die Unternehmen wie gefordert bis zum Montag auf die zuletzt verschärften Auflagen reagiert: "Es gab Reaktionen." Diese würden nun ausgewertet. Wann eine Entscheidung falle und diese verkündet werde, sei noch offen. Nähere Angaben zu den Stellungnahmen wollte eine Sprecherin nicht machen.

Gabriel hatte kürzlich angekündigt, er werde eine Rückabwicklung der Fusion vorschreiben, falls Edeka die für eine Ministererlaubnis gestellten Bedingungen nicht erfülle.

Die Bedingungen seien "konkretisiert" worden, die beteiligten Konzerne hätten bis zum 29. Februar Zeit für eine Reaktion. Gabriel will der Fusion zustimmen, wenn der Erhalt der rund 16 000 Arbeitsplätze bei Kaiser's Tengelmann sowie die Sicherung von Mitbestimmung und Tarifbindung für die Mitarbeiter langfristig garantiert werden könnten.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

VW will mit "Moia" zu führendem Mobilitätsanbieter werden

Bei modernen Fahrdienstleistungen per App spielt Europas größter Auto-Hersteller Volkswagen bislang nur eine untergeordnete Rolle. Das soll sich nun ändern. Dafür wurde …
VW will mit "Moia" zu führendem Mobilitätsanbieter werden

Betriebsratschef: BMW soll Batterien selbst produzieren

München (dpa) - BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch hat sich angesichts der Wachstumspläne des Konzerns bei Elektroautos für eine eigene Batteriezellen-Produktion …
Betriebsratschef: BMW soll Batterien selbst produzieren

Dax zieht nach Italien-Referendum kräftig an

Das befürchtete Börsen-Beben an den deutschen Aktienmärkten ist nach dem gescheiterten Italien-Referendum ausgeblieben. Ganz im Gegenteil: Viele Anleger trauen sich aus …
Dax zieht nach Italien-Referendum kräftig an

Referendum in Italien lässt Finanzmärkte unbeeindruckt

Eine Mehrheit der Italiener hat die von Premier Renzi vorgeschlagene Verfassungsreform abgelehnt. Die Folgen für die Wirtschaft der gesamten Eurozone sind noch unklar. …
Referendum in Italien lässt Finanzmärkte unbeeindruckt

Kommentare