Einkaufswagen einer Edeka Filiale. Edeka muss im Gegenzug den Erhalt von knapp 16 000 Jobs bei Kaiser&#39s Tengelmann für mindestens sieben Jahre garantieren. Foto: Roland Weihrauch
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Einkaufswagen einer Edeka Filiale. Edeka muss im Gegenzug den Erhalt von knapp 16 000 Jobs bei Kaiser's Tengelmann für mindestens sieben Jahre garantieren. Foto: Roland Weihrauch

Edeka und Verdi wollen rasch verhandeln

Berlin/Köln (dpa) - Nach dem grünen Licht für die Übernahme der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler Edeka setzen die Gewerkschaft Verdi und das Unternehmen nun auf eine schnelle Umsetzung.

Die zuständigen regionalen Tarifkommissionen hätten bereits die Arbeit aufgenommen, so dass die Gewerkschaft nun mit einem zügigen Verhandlungsbeginn rechne, sagte eine Verdi-Sprecherin in Berlin. Der genaue Zeitpunkt für den Verhandlungsstart stehe jedoch noch nicht fest. "Wir streben eine schnelle Einigung an", betonte ein Edeka-Sprecher.

Erst am Donnerstag hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nach monatelangem Ringen den umstrittenen Zusammenschluss genehmigt. Edeka muss im Gegenzug den Erhalt von knapp 16 000 Jobs bei Kaiser's Tengelmann für mindestens sieben Jahre garantieren. Falls gegen diese Vorgaben verstoßen wird, droht die Rückabwicklung der Fusion.

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