Schmiergeldaffäre

MAN einigt sich mit Ex-Chef auf Schadenersatz

München - Ex-MAN-Vorstandschef Håkan Samuelsson hat sich mit dem Lastwagenbauer auf die Zahlung von Schadenersatz für die 2009 bekanntgewordene Schmiergeldaffäre geeinigt.

Der heutige Volvo-Chef werde dem Konzern 1,25 Millionen Euro zahlen, wie ein Sprecher der VW-Tochter am Donnerstag sagte. Die Vereinbarung dazu werde in den kommenden Tagen unterzeichnet und dann der Hauptversammlung 2014 zur Genehmigung vorgelegt. Ursprünglich hatte MAN von dem Manager 237 Millionen Euro gefordert. Aus rechtlichen Gründen sei der Konzern verpflichtet gewesen, den gesamten Schaden der Schmiergeldaffäre geltend zu machen. „Jetzt haben wir eine akzeptable Lösung gefunden.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mögliche US-Zinserhöhung bremst Dax aus

Seit Monaten fragen sich die Börsianer, wie es mit den Zinsen in den USA weitergeht - denn höhere Zinsen machen Anlageformen wie Anleihen im Vergleich zu Aktien …
Mögliche US-Zinserhöhung bremst Dax aus

Studie: Kleinere Busfirmen profitieren von Fernbusgeschäft

Berlin (dpa) - Mittelständische Busunternehmen profitieren einer Studie zufolge von der Liberalisierung des Fernbusmarkts - trotz des harten Preiskampfs.
Studie: Kleinere Busfirmen profitieren von Fernbusgeschäft

Ikea-Chef: Die Zukunft gehört den smarten Möbeln

Auf Fenstern Emails lesen oder ein Bücherregal, das Kaffee kocht: Nur eine Frage der Zeit, sagt der Ikea-Forschungschef Mikael Ydholm. Die Zukunft sei voller smarter …
Ikea-Chef: Die Zukunft gehört den smarten Möbeln

Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

Im Frühjahr sind die Tarifeinkommen kaum gestiegen. Gleichzeitig blieben aber die Verbraucherpreise äußerst stabil. Industriearbeiter könne sich zudem auf einen …
Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

Kommentare