+
Windräder des Offshore-Windparks "Baltic 2" in der Ostsee vor der Insel Rügen. Nordöstlich von Rügen entsteht ein weiterer Windpark.

Bauarbeiten starten 2017

Eon baut Offshore-Windpark für 1,2 Milliarden Euro

Essen/Sassnitz – Der Ausbau der Windkraft in der deutschen Ostsee geht weiter: Der Energiekonzern Eon errichtet in den kommenden Jahren zusammen mit dem norwegischen Konzern Statoil einen Offshore-Windpark vor der Insel Rügen.

Die Investitionssumme für den Windpark "Arkona" mit 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse beträgt 1,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Essen mitteilte. Der Windpark – der dann vierte in der deutschen Ostsee – entsteht rund 35 Kilometer nordöstlich von Rügen und soll 2019 in Betrieb gehen. Die Bauarbeiten sollen spätestens 2017 starten.

Die Turbinen werden bei Siemens in Auftrag gegeben. Der Windpark mit einer Leistung von 385 Megawatt kann rechnerisch rund 400 000 Haushalte mit Strom versorgen.

Bislang betreibt EnBW zwei Offshore-Windparks vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Der spanische Energiekonzern Iberdrola begann im März mit dem Bau eines Windkraftfeldes mit 350 Megawatt Leistung vor Rügen.

Für Investoren sind Baufelder im landnahen Küstenmeer attraktiv, weil Bau- und Anbindungskosten niedriger sind. In der Tourismuswirtschaft und bei Naturschutzverbänden ist der küstennahe Ausbau der Windkraft jedoch umstritten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel: IT-Sicherheit wird auch für Handwerk immer wichtiger

Berlin (dpa) - Nach der Cyber-Attacke auf Router der Deutschen Telekom hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Thema IT-Sicherheit auch das Handwerk in die Pflicht …
Merkel: IT-Sicherheit wird auch für Handwerk immer wichtiger

1000 Ex-Opelaner von Arbeitslosigkeit bedroht

Vor genau zwei Jahren machte das traditionsreiche Bochumer Opel-Werk endgültig dicht. Von der Schließung betroffen waren 2600 Beschäftigte, die über eine …
1000 Ex-Opelaner von Arbeitslosigkeit bedroht

Obama legt Veto gegen Aixtron-Übernahme durch Chinesen ein

Ein chinesisches Unternehmen will den deutschen Maschinenbauer Aixtron übernehmen. US-Präsident Obama legt wegen Sicherheitsbedenken Einspruch ein - was das US-Geschäft …
Obama legt Veto gegen Aixtron-Übernahme durch Chinesen ein

Studie: Lebensmittel werden in Zukunft knapp

München - Die Weltbevölkerung wächst - und damit der Bedarf an Nahrung. Die Welt könnte auch 2050 noch zu günstigen Preisen satt werden - wenn High-Tech und Gentechnik …
Studie: Lebensmittel werden in Zukunft knapp

Kommentare