+
Ein Forscher betrachtet eine Solarzelle. Die EU-Kommission hat bestehende Handelsbeschränkungen für chinesische Solar-Importe auf Taiwan und Malaysia ausgeweitet. Foto: Marijan Murat/Symbolbild/Archiv

EU geht gegen Solar-Importe aus Taiwan und Malaysia vor

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission hat bestehende Handelsbeschränkungen für chinesische Solar-Importe auf Taiwan und Malaysia ausgeweitet.

Etliche Solarzellen und -paneele chinesischer Hersteller würden in den beiden Ländern umetikettiert und von dort nach Europa verschifft, teilte die Brüsseler Behörde mit. Daher sollen Anti-Dumping-Zölle für Billig-Importe aus China teilweise auch in den zwei Ländern angewandt werden.

20 Firmen aus Taiwan und fünf Unternehmen aus Malaysia sollen davon jedoch ausgenommen bleiben. Diese hätten nachgewiesen, dass sie nicht in Mauscheleien verstrickt seien, hieß es von der EU-Kommission.

Die EU hatte 2013 nach einer langen Auseinandersetzung mit China Mindestpreise und für den Fall von Verstößen Strafzölle vereinbart. Sie sollen die angeschlagene europäische Solarindustrie gegen die deutlich preiswertere chinesische Konkurrenz schützen. China ist der weltgrößte Hersteller von Solarprodukten.

Mitteilung der EU-Kommission - Englisch

EU-Kommission zu Instrumenten der Handelspolitik - Englisch

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax-Anleger halten sich vor Notenbanker-Treffen zurück

Der Dax kann sich weiter nicht entscheiden, wohin die Reise geht. Seit längerem hängt er unter der Marke von 11 000 Punkten fest. Mal geht es einen Tag aufwärts, dann …
Dax-Anleger halten sich vor Notenbanker-Treffen zurück

Studie: Osten bleibt bei Wachstum bis 2030 zurück

Dresden (dpa) - Das Wirtschaftswachstum in Ostdeutschland wird nach Prognosen des Dresdner Ifo-Instituts auch in den kommenden Jahren nicht an die gesamtdeutsche …
Studie: Osten bleibt bei Wachstum bis 2030 zurück

Oberbayerns Haushalte verbrauchen mehr Strom

München – Privathaushalte in allen Landkreisen der Region haben 2016 mehr Strom verbraucht. Das legen am Dienstag veröffentlichte Zahlen des Versorgers Eon nahe.
Oberbayerns Haushalte verbrauchen mehr Strom

Wirtschaftswachstum dank starker Exporte

Berlin - Das Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent im zweiten Quartal geht im Wesentlichen auf die Exporte zurück.
Wirtschaftswachstum dank starker Exporte

Kommentare