+
Die Privatbank Pictet versteht sich in ihrer Rolle als Multi Family Office als Koordinator, der die besten Spezialisten für jeden Anlagebereich auswählt. Das führt zu besseren Ergebnissen.

Family Offices

Vermögen koodinieren: Generalisten mit Spezial-Know-how

Family Offices koordinieren die Vermögen reicher Familien. Die Experten beraten bei der Auswahl der Anlageprofis und kontrollieren die Investments. Und sie bringen Spezialkenntnisse ein, die Schweizer Privatbank Pictet zum Beispiel beim Thema Private Equity.

Es ist häufig eine anspruchsvolle Kundschaft, die die Family Offices begleiten. Nicht selten – so verrät es schon der Name der Dienstleistung – legen vermögende Familienverbunde Teile ihres Vermögens oder zuweilen auch die komplette Verwaltung in die Hände eines externen Family Office. Interessenkonflikte zwischen verschiedenen Familienzweigen, Erbfolgeregelungen, steuerliche Berücksichtigung von unterschiedlichen Wohnorten in verschiedenen Ländern wollen berücksichtigt sein. Und vor allem muss eine gemeinsame Anlagepolitik gefunden werden, der alle Mitglieder zustimmen können.

Family Offices sind deshalb manchmal auch politische Instanzen innerhalb großer, vermögender Familien-Verbünde. „Bankdienstleistungen im weitesten Sinne wie etwa der Kauf und Verkauf von Wertpapieren machen bei der Betreuung von großen Vermögen oft nur einen Teil der Arbeit aus“, sagt Michael Steger, in München verantwortlicher Vertreter der Pictet-Gruppe in Bayern.

Der Schweizer Vermögensverwalter Pictet hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der führenden unabhängigen Anbieter von Family Office Dienstleistungen entwickelt. Das Unternehmen berät seine Kunden von der Entwicklung einer strategischen Anlagepolitik bis hin zu taktischen Anlageentscheidungen sowie bei der Auswahl der Asset-Klassen und der geeigneten Manager.

Reporting und Investment-Controlling gehören dabei für Multi Family Offices zu den Kernaufgaben: Denn schließlich sollten im Idealfall die einzelnen Anlage-Entscheidungen aufeinander abgestimmt sein und zueinander passen. „In diesem Punkt hat sich die Branche in den vergangenen Jahren sehr verändert“, sagt Steger. „Früher war es eher so, dass die Familien vielleicht drei oder vier Banken gegeneinander antreten ließen und ihnen jeweils einen Teil ihres Vermögens zur Verwaltung anvertrauten“, so Steger. Deren Ergebnisse wurden regelmäßig miteinander verglichen, der Verwalter mit der schwächsten Performance wurde ausgetauscht.

Mittlerweile habe man sich von dieser Praxis weitestgehend verabschiedet. „Heute suchen wir als Multi Family Office für jede Anlageklasse die besten Spezialisten heraus, übertragen ihnen die Verantwortung nur für jeweils diesen einen Bereich und sorgen als Koordinator dafür, dass die Vorgaben für die Anlagepolitik der Familie eingehalten werden“, so Steger. Die Ergebnisse dieser Vorgehensweise seien deutlich besser. Das habe sich in den vergangenen Jahren immer wieder bestätigt.

Die Bedeutung von Zinsanlagen nimmt ab

Ein Spezialgebiet, bei dem Pictet selbst zu den führenden Beratern gehört, ist das Thema Private Equity, das immer mehr an Bedeutung gewinnt: Laut einer aktuellen Studie des Bayerischen Finanz Zentrums betrachten mittlerweile über die Hälfte der Family Offices solche Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen als sehr wichtig. Kein Wunder: Die Bedeutung von Zins-Anlagen nimmt ab. Die Renditen von Rentenpapieren mit hoher Bonität bewegen sich mittlerweile nicht selten im negativen Bereich. Die Renditeerwartungen an Private Equity-Investitionen sind der Studie zufolge mit zehn bis 20 Prozent pro Jahr deutlich sportlicher.

Pictet positioniert sich hier als erfahrener Spezialist und punktet mit seinem dichten Netzwerk und guten Kontakten in die Private Equity-Branche. „Wir sind schon aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Größe als Partner gefragt und können unseren Kunden Zugang verschaffen zu Investitionen in Beteiligungsfonds, die einzelnen Anlegern in der Regel verschlossen bleiben“, so Steger. Pictet betreut allein im Segment der Family Offices mehr als 150 Familien mit einem Gesamtvermögen von rund 57 Milliarden Euro. Man hat einen Namen in der Branche. Der Name öffnet Türen und Möglichkeiten für die vermögende Kundschaft.

Von Matthias von Arnim

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Telekom: Zwei wichtige Neuerungen am Servicetelefon

Bonn - Die Telekom sorgt für mehr Kundenfreundlichkeit. So bietet das Unternehmen künftig einen Rückrufservice und die Verbindung mit dem vorigen Berater an.
Telekom: Zwei wichtige Neuerungen am Servicetelefon

Auch McDonald's will Essen nach Hause liefern lassen

München - Ob neue Schuhe, Kosmetikartikel oder das Abendessen - viele Menschen in Deutschland lassen sich die Dinge des täglichen Bedarfs gerne nach Hause bringen. Von …
Auch McDonald's will Essen nach Hause liefern lassen

Lebensversicherung: Verbraucherschützer sorgen sich um Altpolicen

Hamburg/Frankfurt - Die Zinsflaute setzt Lebensversicherer unter Druck. Verbraucherschützer befürchten, dass sie Kunden mit hoch verzinsten Altverträgen loswerden …
Lebensversicherung: Verbraucherschützer sorgen sich um Altpolicen

Einzelhandel: Weihnachtsgeschäft zieht an

Berlin - Das Weihnachtsgeschäft kommt aus Sicht des Handels in Fahrt. In der Woche vor dem zweiten Advent sei das Geschäft für viele Händler besser gelaufen als in der …
Einzelhandel: Weihnachtsgeschäft zieht an

Kommentare