Fiat-Chef Sergio Marchionne
+
Fiat-Chef Sergio Marchionne.

Nach Fusion mit Chrysler

Fiat-Chef Sergio Marchionne tritt 2018 ab

Turin - Nachdem die Voraussetzungen für die Fusion von Fiat mit seiner US-Tochter Chrysler erfüllt sind, bereitet sich der Chef des des italienischen Autobauers auf seinen Ausstieg aus dem Unternehmen vor.

Er wolle sein Amt Ende 2018 niederlegen, sagte Sergio Marchionne (62) dem Magazin Bloomberg Businessweek am Mittwoch. „Ich werde zweifellos etwas anderes machen.“ Über die nächsten vier Jahre läuft noch Marchionnes großer Plan, den angeschlagenen italienischen Autobauer durch den Zusammenschluss mit der US-Tochter Chrysler zu neuem Erfolg zu führen und den Gewinn zu verfünffachen.

An diesem Sonntag soll die Fusion der beiden Autobauer endgültig über die Bühne gehen, einen Tag später werden dann die Aktien des neuen Weltkonzerns dann erstmals an den Börsen in New York und Mailand gehandelt. Fiat hatte durch die Krise auf Europas Automärkten schwere Schlagseite bekommen und konnte sich zeitweise nur durch die guten US-Geschäfte von Chrysler über Wasser halten.

dpa

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Gewinn-Ranking: Daimler führt europäische Top Ten an

Stuttgart - Der Autokonzern Daimler hat im vergangenen Jahr beim Betriebsergebnis an die Spitze der Top Ten der europäischen Unternehmen platziert. Dort finden sich zwei …
Gewinn-Ranking: Daimler führt europäische Top Ten an

Griechen haben fast 87 Milliarden Euro Steuerschulden

Athen - Die Abgaben werden erhöht, aber die Kassen bleiben leer: Griechenlands Bürger schulden dem Staat laut einem Bericht rund 87 Milliarden Euro an Steuern. Die …
Griechen haben fast 87 Milliarden Euro Steuerschulden

Studie: Immer weniger "Solo-Selbstständige" in Deutschland

Berlin (dpa) - Angesichts der guten Konjunktur in Deutschland suchen laut einer Studie immer weniger sogenannte Solo-Selbstständige ihr Glück auf dem freien Arbeitsmarkt …
Studie: Immer weniger "Solo-Selbstständige" in Deutschland

Flüchtlinge drängen ab Sommer auf den Arbeitsmarkt

Nürnberg - Die deutschen Jobcenter müssen sich nach Experteneinschätzung voraussichtlich von Spätsommer an auf einen Andrang arbeitssuchender Flüchtlinge einstellen.
Flüchtlinge drängen ab Sommer auf den Arbeitsmarkt

Kommentare