Fallende Ölpreise, der Konflikt mit der Ukraine und die Sanktionen des Westens belasten die russische Wirtschaft. Foto: Jens Büttner
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Fallende Ölpreise, der Konflikt mit der Ukraine und die Sanktionen des Westens belasten die russische Wirtschaft. Foto: Jens Büttner

Ratingagentur Fitch senkt über Russland den Daumen

New York (dpa) - Russland gerät an den internationalen Kapitalmärkten immer stärker unter Druck. Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Moskaus abgestuft. Die Bonität werde nur noch mit "BBB-" bewertet, teilte Fitch am Freitagabend mit. Der Ausblick sei negativ.

Fallende Ölpreise und der anhaltende Konflikt mit der Ukraine hätten in Russland zu der schlimmsten Währungskrise seit 1998 geführt, gab Fitch in seiner Begründung an. Mit "BBB-" steht Russland in seiner Kreditwürdigkeit bei Fitch nun auf einer Stufe mit Indien und der Türkei.

Der Fitch-Konkurrent Standard & Poor's (S&P) hatte Russland bereits kurz vor Weihnachten mit der Herabstufung auf Ramschniveau gedroht - und die aktuelle Bonitätsnote "BBB-" unter Beobachtung gestellt. Moody's als dritte große Ratingagentur hatte ähnliches bereits im Oktober getan.

Eine weitere Herabstufung dürfte die Kreditaufnahme des russischen Staates weiter verteuern.

Die fallenden Ölpreise und die Sanktionen des Westens hatten zuletzt die russische Wirtschaft stark belastet. Der Rubel und die Aktienmärkte gerieten stark unter Druck. Die russische Notenbank versuchte durch eine deutliche Leitzinsanhebung den Rubel zu stabilisieren. Zuletzt entspannte sich die Lage an den Finanzmärkten etwas.

Fitch-Mitteilung

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