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Ex-Präsident Peter Meyer hat Zweifel an den Reformplänen des ADAC.

Zweitmeinung einholen

Früherer ADAC-Präsident Meyer: Zweifel an Reformplänen

München - Früherer ADAC-Präsident Peter Meyer zweifelt an den Reformplänen des Automobilclubs. Deshalb will sich der ADAC-Vorsitzende von Nordrhein eine Zweitmeinung durch ein Rechtsgutachten einholen.

Nach einem Bericht über Widerstand gegen die ADAC-Reformpläne hat der frühere Präsident des Automobilclubs, Peter Meyer, sein Vorgehen verteidigt. In einer Stellungnahme bestätigte Meyer, der Vorsitzender des größten ADAC-Regionalclubs Nordrhein ist, dass ein Rechtsgutachten der Kanzlei CMS Hasche Sigle zu dem Reformwerk existiert. „Der Vorstand und der Vorstandsrat des ADAC Nordrhein sind zu der Entscheidung gelangt, eine Zweitmeinung zum Drei-Säulen-Modell einzuholen, weil es Zweifel gibt, ob dieses Modell mit allen Konsequenzen durchdacht ist und als bestes Konzept für eine tragfähige Zukunft des ADAC angesehen werden kann“, heißt es in der Stellungnahme.

Die Entscheidung über eine neue Organisationsstruktur habe weitreichende Bedeutung für den ADAC, erklärte Meyer. „Mit dem „Drei-Säulen-Modell“ in der geplanten Form würde der ADAC e.V. jeglichen Einfluss auf die ADAC Stiftung und die wirtschaftlichen Aktivitäten verlieren.“

Am Wochenende hatte die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass Meyer gegen die Pläne seines Nachfolgers August Markl mobil machen wolle. Zuvor hatte als sicher gegolten, dass die Reform wie von Markl geplant bei der Hauptversammlung am 7. Mai in Lübeck beschlossen werden soll. Zwei Jahre nach der Krise will der ADAC mit den Reformplänen den Neuanfang schaffen.

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Beirat lobt ADAC-Reformen

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dpa

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