Darf ein Bier als "bekömmlich" beworben werden? Über diese Frage entscheidet das Ravensburger Landgericht. Foto: Roland Weihrauch/Illustration
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Darf ein Bier als "bekömmlich" beworben werden? Über diese Frage entscheidet das Ravensburger Landgericht. Foto: Roland Weihrauch/Illustration

Gericht entscheidet über umstrittene Bierwerbung

Ravensburg (dpa) - Im Zwist um den Begriff "bekömmlich" in der Bierwerbung will das Landgericht Ravensburg das Urteil verkünden.

In dem Prozess streiten eine Brauerei aus Leutkirch in Baden-Württemberg und der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) darüber, ob Bier als "bekömmlich" beworben werden darf oder nicht. Das sei eine "reine Qualitätsaussage", hatte der Anwalt der Brauerei im Vorfeld des Prozesses gesagt. Für den VSW ist der Begriff dagegen eine "gesundheitsbezogene Angabe", die bei alkoholischen Getränken nicht erlaubt sei.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Landgericht in Ravensburg mit dem Bier-Zwist beschäftigt: Der Verband erwirkte bereits 2015 eine einstweilige Verfügung gegen die Brauerei und untersagte dem Unternehmen die Werbung mit dem Begriff. Das Landgericht Ravensburg bestätigte das Verbot im August 2015 - im Januar trafen sich die Parteien allerdings erneut vor den Richtern.

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