Bayer AG in Leverkusen: Der Pharma- und Chemiekonzern profitiert von gut laufenden Gesundheitsgeschäften und der Euro-Schwäche. Foto: Oliver Berg/Archiv
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Bayer AG in Leverkusen: Der Pharma- und Chemiekonzern profitiert von gut laufenden Gesundheitsgeschäften und der Euro-Schwäche. Foto: Oliver Berg/Archiv

Gesundheitsgeschäft treibt Bayer weiter an

Leverkusen (dpa) - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat auch im dritten Quartal von gut laufenden Gesundheitsgeschäften und der Euro-Schwäche profitiert.

Von Juli bis Ende September legte der Umsatz auch dank neuer Medikamente und eines milliardenschweren Zukaufs um 10,7 Prozent auf 11,04 Milliarden Euro zu, wie das Dax-Schwergewicht mitteilte. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen hätte das Plus nur 1,9 Prozent betragen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von knapp einer Milliarde Euro - gut ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor.

Besonders stark waren die Zuwächse im Gesundheitsgeschäft. Das Agrarchemiegeschäft wuchs trotz Schwächen in Lateinamerika ebenfalls. Anfang Oktober hatte Bayer mit Covestro das Kunststoffgeschäft an die Börse gebracht. Der Konzern wurde so zum reinen Anbieter für die Gesundheits- und Agrarwirtschaft.

Für das laufende Jahr rechnet Bayer mit einem Umsatz von rund 46 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Leverkusener Traditionskonzern einen Erlös von 42,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Zuwächse stellte das Unternehmen auch für den operativen Gewinn (Ebitda) vor Sonderposten und das bereinigte Ergebnis je Aktie in Aussicht. Diese dürften im oberen Zehner-Prozentbereich zulegen, hieß es. Vor allem im Gesundheitsgeschäft habe Bayer mit neueren Medikamenten punkten können.

Bayer-Mitteilung

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