Gezeigt werden auf der Messe auch maßgefertigte Brillengestelle aus dem 3D-Drucker. Foto: Sven Hoppe
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Gezeigt werden auf der Messe auch maßgefertigte Brillengestelle aus dem 3D-Drucker. Foto: Sven Hoppe

Optiker erwarten gutes Geschäft

München (dpa) - Die Augenoptiker in Deutschland blicken nach steigenden Umsätzen im vergangenen Jahr zuversichtlich in die Zukunft.

Für das laufende Jahr rechnet der Industrieverband Spectaris mit einem Umsatzplus von rund 3,5 Prozent nach 3 Prozent im Vorjahr.

Fast die Hälfte ihrer Erlöse erwirtschafte die Branche im Ausland, sagte der Vorstandsvorsitzende Josef May zum Auftakt der Optikmesse Opti am Freitag in München. Insbesondere in Asien nimmt die Kurzsichtigkeit rapide zu und immer mehr Menschen brauchen eine Sehhilfe. In Deutschland tragen mehr als 40 Millionen Menschen eine Brille und rund drei Millionen Kontaktlinsen.

Auf der Opti, die nach Angaben der Veranstalter das wichtigste Treffen der Optikbranche in Deutschland ist, zeigen bis zum 17. Januar rund 570 Aussteller ihre Neuheiten. Bei den Brillengestellen liegt neben farbigem Kunststoff auch wieder Metall im Trend.

"Die Farbe Gold wird gerade bei jüngeren Käufern zum Thema werden", sagt May. Gezeigt werden auf der Messe auch maßgefertigte Brillengestelle aus dem 3D-Drucker. Das hessische Unternehmen Framelapp stellt einen Scanner vor, der die Nasenform und andere Merkmale des Gesichts erfasst, um damit eine passgenaue Brille zu drucken.

Brillenträger in Deutschland

Brillenhersteller Framelapp

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