Kaum Angst vor Inflation

Goldpreis: Niedrigster Stand seit 2010

London - Der Goldpreis ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren gefallen. Grund für den Preisverfall sind laut Händlern das Erstarken des Dollars und der Anstieg der Börsenkurse.

Eine Feinunze des Edelmetalls (31,1 Gramm) kostete am Freitag in London zeitweise 1167,41 Dollar (925,80 Euro). Niedriger notierte der Preis zuletzt am 30. Juli 2010. Grund für den Preisverfall sind Händlern zufolge das Erstarken des Dollars und der Anstieg der Kurse an den Börsen. Die US-Zentralbank Federal Reserve hatte am Mittwoch ein Ende ihrer Anleihekäufe verkündet; seitdem steigen Dollar und Aktienkurse.

Hinzu kommt, dass die Furcht vor Inflation zur Zeit sehr niedrig ist. In Zeiten einer hohen Geldentwertung wird Gold als sichere und wertbeständige Anlage gesehen. Den Höchstpreis hatte das Edelmetall im September 2011 mit 1921,15 Dollar pro Feinunze erzielt.

Auch der Preis für Silber fiel in London. Am Freitagmorgen notierte der Preis für eine Feinunze bei 15,99 Dollar, das war der tiefste Stand seit Februar 2010.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Union lehnt Sondersteuer wegen Milchkrise ab

Berlin (dpa) - Die Unionsfraktion lehnt eine vom Discounter Lidl ins Gespräch gebrachte Sondersteuer für Milch wegen der dramatischen Preiskrise ab.
Union lehnt Sondersteuer wegen Milchkrise ab

Maschinenbauer befürchten Einbußen bei einem Brexit

Großbritannien zählt zu den wichtigen Märkten für Maschinen "Made in Germany". Die deutsche Schlüsselindustrie blickt daher mit Sorge auf das näherrückende Referendum …
Maschinenbauer befürchten Einbußen bei einem Brexit

US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

Washington (dpa) - US-Notenbankchefin Janet Yellen hat heute erneut eine baldige Anhebung des Leitzinses angedeutet. Das Wachstum in den Vereinigten Staaten scheine …
US-Notenbankchefin deutet baldige Leitzins-Anhebung an

IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Berlin - Die Deutschen können nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen.
IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Kommentare