Das Logo des Internet Konzerns Google auf dem Google Campus im Silicon Valley. Foto: Ole Spata/Illustration
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Das Logo des Internet Konzerns Google auf dem Google Campus im Silicon Valley.

Google: Trotz Milliardengewinn Erwartungen nicht erfüllt

Mountain View - Der kalifornische Internetkonzern Google kann es Anlegern und Analysten nicht recht machen. Das Unternehmen verdient deutlich mehr, doch die Anzeigenerlöse sprudeln nicht mehr so kräftig. Im umkämpften Geschäft mit Smartphone-Werbung wird die Konkurrenz härter.

Google baut seinen Gewinn kräftig aus und verdient Milliarden, doch die hohen Erwartungen der Wall Street kann der Internet-Riese nicht erfüllen. Google steigerte seinen Überschuss im vierten Quartal im Jahresvergleich um 41 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar (4,2 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Analysten hatten mit mehr gerechnet. Die Aktie fiel nachbörslich zunächst um etwa zwei Prozent, fing sich dann aber rasch wieder und notierte zuletzt nur noch knapp im Minus. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um gut fünf Prozent gesunken.

Der Umsatz des Internetkonzerns blieb mit einem Anstieg um 15 Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar im Schlussquartal ebenfalls unter den Markterwartungen. Die wichtigste Einnahmequelle Online-Werbung verliert an Dynamik.

Google hatte im vierten Quartal 14 Prozent mehr bezahlte Klicks als im Vorjahr. Das Wachstum schwächt sich damit weiter ab, im Vorquartal hatte das Plus noch bei 17 Prozent gelegen. Zudem spült die Werbung weniger in die Kasse; der durchschnittliche Preis pro Anzeige ging um drei Prozent zurück.

Google macht einen großen Teil seiner Gewinne mit bezahlten Textanzeigen, die bei Suchmaschinen-Ergebnissen besonders prominent platziert werden, und grafischen Anzeigen, sogenannten Bannern. Zudem spielt der zum Konzern gehörende Videodienst YouTube Geld durch Werbeclips ein.

Der Suchmaschinen-Riese kämpft mit anderen Internetgiganten wie Facebook und Yahoo um Werbegelder. Beide konnten zuletzt Erfolge im begehrten Geschäft mit Anzeigen auf Mobilgeräten wie Smartphones verbuchen. Google kommt der Trend ungelegen, wegen der kleinen Bildschirme und oft langsamen Verbindungen lässt sich im mobilen Geschäft weniger verdienen als auf einem PC.

Google-Mitteilung

dpa

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