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Ein ADAC-Postbus fährt am 20.01.2014 durch einen Kreisverkehr in Essen (Nordrhein-Westfalen).

Grundsatzentscheidung kommende Woche

Rote Zahlen: ADAC stellt Postbus in Frage

München - Postbus steuert offenbar auf einen Verlust von mehreren Millionen Euro zu. Der ADAC stellt das Fernbusunternehmen deshalb in Frage. Eine Grundsatzentscheidung soll es kommende Woche geben.

Das Fernbusunternehmen Postbus, das je zur Hälfte der Deutschen Post und dem ADAC gehört, steuert einem Bericht zufolge auf einen Jahresverlust von mehreren Millionen Euro zu. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" am Montag berichtete, wird im ADAC derzeit überlegt, ob das Gemeinschaftsunternehmen fortgesetzt werden soll. Gleichzeitig werde der Einstieg neuer Partner geprüft, berichtete die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Unter anderem habe es Gespräche mit der Deutschen Bahn gegeben. Dem Bericht zufolge soll in den kommenden Wochen eine Grundsatzentscheidung fallen.

Busunternehmern in Deutschland dürfen seit Anfang 2013 in großem Stil Linienverkehr für Fernstrecken anbieten, der Preiskampf ist hart. Der ADAC-Postbus ging im vergangenen Herbst an den Start. Im Jahr 2013 waren Schätzungen zufolge rund neun Millionen Reisende im Fernbus unterwegs. Inzwischen sind rund 40 Unternehmen auf dem deutschen Fernbusmarkt aktiv.

AFP

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