+

Hypotheken-Streit

Bank of America muss Rekordsumme zahlen

New York - Die US-Großbank Bank of America muss für die Beilegung des Hypotheken-Streits 16 bis 17 Milliarden Dollar (11,9 bis 12,7 Milliarden Euro) zahlen.

Auf diese Rekordsumme hätten sich Vertreter der Bank vorläufig mit den US-Behörden geeinigt, verlautete am Mittwoch aus eingeweihten Kreisen, die damit US-Medienberichte bestätigten. Die Beilegung mit dem Justizministerium solle in der kommenden Woche abgeschlossen werden, hieß es in New York.

Die Gespräche zwischen dem zweitgrößten Bankhaus der USA und den Justizbehörden laufen schon seit einigen Monaten, die Bank hatte zunächst eine Summe von 13 Milliarden Dollar angeboten. Das Justizministerium warf ihr vor, Käufer von Immobilienpapieren nicht über die Risiken informiert zu haben. Die Bank hatte in großem Umfang mit den Hypothekenpapieren gehandelt. Nach dem Platzen der Immobilienblase verloren sie ihren Wert, was den Käufern Verluste in Milliardenhöhe bescherte und zahllose Haushalte in den Ruin stürzte.

Nicht nur die Bank of America, sondern alle großen Banken der USA werden derzeit mit hohen Strafzahlungen und Entschädigungen für dubiose Geschäfte mit Immobilienpapieren zur Rechenschaft gezogen. Zuletzt einigte sich die Citigroup mit dem US-Justizministerium auf die Zahlung von sieben Milliarden Dollar.

AFP

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Griechisches Parlament billigt Haushalt 2017

Athen - Das griechische Parlament hat am Samstagabend den Haushalt für das Jahr 2017 gebilligt. Unter anderem sind im Haushalt für das kommende Jahr neue …
Griechisches Parlament billigt Haushalt 2017

Bahn-Tarifverhandlungen gehen nach zwei Tagen Pause weiter

Berlin (dpa) - Die Tarifrunde für rund 150 000 Beschäftigte der Deutschen Bahn werden heute in Berlin fortgesetzt. Auch den Montag haben der Arbeitgeber Deutsche Bahn …
Bahn-Tarifverhandlungen gehen nach zwei Tagen Pause weiter

Öl-Länder drehen mit Förderkürzung an der Preisschraube

Eine breite Allianz aus Staaten will die Preise für Erdöl weiter nach oben treiben. Der Leidensdruck der Förderländer ist zu groß geworden. Die Kooperation soll ein …
Öl-Länder drehen mit Förderkürzung an der Preisschraube

Preissturz: So günstig wird das Fliegen mit Ryanair 2017

München - Die Billigfluglinie Ryanair will 2017 die Preise senken. Das gab das Unternehmen bekannt. Und in den kommenden Jahren soll es noch günstiger werden.
Preissturz: So günstig wird das Fliegen mit Ryanair 2017

Kommentare