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In Hamburg hat eine Ikea-Filiale in der Fußgängerzone eröffnet.

80 Millionen Euro investiert

Ikea eröffnet Filiale in Fußgängerzone

Hamburg - Die Möbelkette Ikea hat am Montag eine lange umstrittene Filiale in der Fußgängerzone des Hamburger Stadtteils Altona eröffnet.

Es ist nach Angaben von Ikea das weltweit erste komplette Einrichtungshaus des Unternehmens in einer Innenstadt. Im Ausland, etwa in Asien, gibt es vereinzelt innerstädtische Ikea-Filialen unter dem Dach von Einkaufszentren. In Hamburg investierte der Möbelkonzern mehr als 80 Millionen Euro und schafft damit rund 300 Arbeitsplätze.

Die Filiale in Altona ist rund 20 Prozent kleiner als andere Ikea-Märkte, bietet aber dennoch das gesamte Katalogsortiment an. Die Präsentation der Möbel und Einrichtungsgegenstände weicht ab von dem Standard anderer Ikea-Häuser: In Altona gibt es Schaufenster im Erdgeschoss und Tageslicht. Ikea rechnet mit rund 5000 Kunden täglich in Altona, was jedoch je nach Wochentag und Wetter erheblichen Schwankungen unterliegen könne.

Der Bau des Möbelmarktes war zunächst umstritten, wurde aber in einem Bürgerentscheid im Bezirk Altona mit einer Mehrheit von rund 77 Prozent der Stimmen gebilligt. Im Umkreis von drei Kilometern um die Filiale leben rund 150.000 Menschen.

dpa

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