Zentrale von des Halbleiterherstellers Infineon in Neubiberg bei München. Foto: Andreas Gebert
+
Zentrale von des Halbleiterherstellers Infineon in Neubiberg bei München.

Gewinnsprung bei Infineon

München - Die schwächelnde chinesische Konjunktur kann dem Chiphersteller Infineon dank gut laufender Geschäfte mit Chips für mobile Geräte vorerst nur wenig anhaben.

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Komponenten für Laptops und Smartphones bügelte die schwächere Entwicklung im Auto-Bereich weitgehend aus. Der Umsatz legte in der Zeit von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal insgesamt um 1 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro zu, wie das Dax-Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

Das operative Ergebnis von Infineon kletterte um rund 17 Prozent auf 286 Millionen Euro. Unter dem Strich verdreifachte sich der Gewinn fast auf 325 Millionen Euro, weil unter anderem ein Steuerertrag von 131 Millionen Euro positiv zu Buche schlug. Die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr (Ende September) will das Management um Chef Reinhard Ploss um 2 Cent auf 0,20 Euro erhöhen.

dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fresenius bekommt neuen Chef - Sturm folgt auf Schneider

Bad Homburg (dpa) - Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius bekommt einen neuen Chef. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Ulf Schneider werde das Unternehmen bis Ende …
Fresenius bekommt neuen Chef - Sturm folgt auf Schneider

BIZ: Faule Kredite weiter großes Problem europäischer Banken

Basel (dpa) - Faule Kredite in den Büchern von Banken haben nach Einschätzung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) gerade in der Eurozone weiter große …
BIZ: Faule Kredite weiter großes Problem europäischer Banken

Studie: Britische Wirtschaft großer Brexit-Verlierer

Nach dem Votum der Briten zum EU-Austritt zeichnen Ökonomen düstere Prognosen. Großbritannien büße am meisten ein, doch auch die deutsche Wirtschaft werde getroffen. …
Studie: Britische Wirtschaft großer Brexit-Verlierer

Spanien statt Türkei: Tui fürchtet Krise am Bosporus nicht

Terroranschläge in der Türkei, Nordafrika und Europa halten die Reisebranche in Atem. Kunden sind verunsichert, die Buchungen in deutschen Reisebüros brachen zuletzt …
Spanien statt Türkei: Tui fürchtet Krise am Bosporus nicht

Kommentare