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Vonovia will ihre Konkurrentin Deutsche Wohnen für rund 14 Milliarden Euro übernehmen.

Grünes Licht der Wettbewerbshüter

Kartellamt: Vonovia kann Deutsche Wohnen übernehmen

München - Der Weg für die Übernahme der Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen durch den Marktführer Vonovia ist zumindest nach dem Wettbewerbsrecht frei. Das Bundeskartellamt hat keine Einwände.

Eine marktbeherrschende Stellung von Vonovia oder eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs sei "nicht zu erwarten", teilte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, am Montag in Bonn mit. Vonovia will ihre Konkurrentin, die Nummer zwei auf dem deutschen Markt, für rund 14 Milliarden Euro übernehmen. Deutsche Wohnen lehnt die Fusion ab.

Vonovia werde im Falle einer erfolgreichen Übernahme mit einem Bestand von rund 500.000 Mietwohnungen ihre Position als führendes Unternehmen der Branche ausbauen, erklärte Mundt. Daher habe das Kartellamt die betroffenen "lokalen und regionalen Märkte" gründlich untersucht. In allen Regionen seien aber Privatvermieter, kommunale Wohnungsunternehmen, Wohnungsbaugenossenschaften sowie weitere gewerbliche Anbieter so stark vertreten, dass eine marktbeherrschende Stellung von Vonovia oder eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs nicht zu erwarten sei.

Es geht um 147.000 Wohnungen

Vonovia war erst im Dezember 2014 aus der Fusion von Deutsche Annington und Gagfah hervorgegangen. Die Immobiliengesellschaft verfügt derzeit über rund 367.000 Wohnungen und stieg im September in Frankfurt am Main in den Deutschen Aktienindex (Dax) der 30 größten börsennotierten Unternehmen auf. Deutsche Wohnen hat etwa 147.000 Wohnungen in ihrem Besitz.

AFP

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