Dieses Foto postete Daniel K. bei Facebook.

Schmuddel-Überraschung

Mann traut Augen nicht, als er diese Ketchup-Flasche untersucht

München - Nachdem er eine schmuddelige Überraschung an einer Ketchup-Flasche gemacht hat, schrieb ein Käufer an den Hersteller. Der reagierte.

Daniel K. blieben womöglich die Pommes im Halse stecken, als er seine Heinz-Ketchup-Flasche genauer untersuchte. Er wollte mehr Infos zu einer darauf beworbenen Aktion haben und scannte mit seinem Smartphone den QR-Code. Der führte aber nicht etwa zur Hersteller-Seite - sondern auf ein Schmuddel-Portal!

Der Käufer schrieb per Facebook an den Hersteller. "Euer Ketchup ist wohl nichts für Minderjährige", stellt er fest. "Vielleicht solltet Ihr mal der IT-Abteilung Bescheid geben - das Gepostete passiert jedenfalls, wenn man den QR-Code auf der Heinz-Flasche scannt. Getestet mit verschiedenen Handys und QR-Code-Readern. Achja, bei direkter Eingabe der URL bekommt man dasselbe Resultat." Dazu zeigt er ein Beweis-Foto: die Ketchup-Flasche mit dem QR-Code und mit der Schmuddel-Seite, auf die er führen soll.

Der Hersteller reagierte prompt. "Hallo Daniel, bei deiner Flasche handelt es sich um einen Restposten. Die Aktion 'sag's mit HEINZ' gibt es nicht mehr. Aus diesem Grund, führt auch der aufgedruckte QR-Code nicht zu unserer Seite. Leider können wir daher nicht kontrollieren, welche Seite stattdessen angezeigt wird. Dein Heinz Team." Dazu bot Heinz dem Ketchup-Fan eine Flasche mit personalisiertem Etikett als Entschädigung an.

Das Foto zeigt allerdings auch, dass die rote Brühe noch bis zum 1. Februar 2016 haltbar ist. Da sollte man von Heinz durchaus verlangen können, so lange auch sicherzustellen, dass der QR-Code nicht irgendwohin führt. Zumal ja auch Kinder gerne Ketchup essen und mit Smartphones hantieren.

Der Ketchup-Käufer nimmt die Sache ohnehin nicht so ernst. "Ich werde wohl keine bleibenden Schäden davontragen", schmunzelt er. Und ein anderer Facebook-User meint: "Endlich mal ein QR Code mit echtem Mehrwert!"

lin

Armin T. Linder

Armin T. Linder

E-Mail:armin.linder@tz.de

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