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Hershey weist Milliarden-Angebot zurück.

Mars bleibt die Nummer eins

Kit-Kat-Hersteller Hershey weist Milliarden-Angebot zurück

München/USA - Hershey hat ein Übernahmeangebot des großen Konkurrenten Mondelez über 23 Milliarden Dollar zurückgewiesen. Mit dem Kauf wäre laut Branchendienst Euromonitor der größte Süßigkeitenhersteller der Welt entstanden.

Der US-Schokoladenproduzent Hershey will nicht vernascht werden: Hershey wies ein Übernahmeangebot des großen Konkurrenten Mondelez über 23 Milliarden Dollar (knapp 21 Milliarden Euro) ab, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Mit dem Kauf wäre laut Branchendienst Euromonitor der größte Süßigkeitenhersteller der Welt entstanden und Mars überholt worden, derzeit die Nummer eins.

Hershey, 1894 gegründet, ist eine Größe in den amerikanischen Supermarktregalen - bekannt vor allem für Hershey's Kisses und Reese's Peanut Butter Cups. In den USA stellt das Unternehmen zudem die Kit-Kat-Riegel für den Konkurrenten Nestlé aus der Schweiz her.

Unklar blieb zunächst, ob die Ablehnung des Übernahmeangebots eine endgültige ist. Hershey teilte lediglich mit, der Verwaltungsrat habe die Offerte einstimmig zurückgewiesen; sie biete keine Grundlage für weitere Diskussionen mit Mondelez.

Mondelez (bis 2012 Kraft Foods) wollte am Donnerstag keine Stellungnahme abgeben. Der derzeit zweitgrößte Süßwarenhersteller der Welt ist bekannt mit seinen Marken Milka, Toblerone, Marabou, Daim oder Cote d'Or, stellt aber auch Nahrungsmittel und Getränke her. Der Konzern mit Sitz in Illinois machte im vergangenen Jahr knapp 30 Milliarden Dollar Umsatz. Hershey setzte 7,4 Milliarden Dollar um.

An der Börse stiegen die Kurse beider Unternehmen: Hershey-Aktien schossen um fast 17 Prozent nach oben, die Anteile an Mondelez um fast sechs Prozent. 2010 hatte Kraft Foods Hershey den britischen Süßwarenhersteller Cadbury weggeschnappt.

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