+
Zalando hat Ärger wegen falschen Angaben zur Artikelanzahl.

Falsche Artikelanzahl angegeben

Klage gegen Zalando wegen irreführendem Trick

Berlin - Wegen irreführender Werbeangaben im Internet hat die Wettbewerbszentrale Unterlassungsklage gegen den Online-Händler Zalando eingereicht.

Zalando habe auf seiner Website für Artikel eine geringere Verfügbarkeit angegeben, als es tatsächlich der Fall war, teilte die Wettbewerbszentrale am Donnerstag mit. Das Unternehmen habe im Internet bei angebotenen Kleidungsstücken beispielsweise behauptet, es seien nur noch "3 Artikel verfügbar". Im Warenkorb habe sich die gewünschte Anzahl später jedoch beliebig erhöhen lassen.

Die Wettbewerbszentrale, eine Selbstkontrollinstitution der Privatwirtschaft, argumentierte, dass Zalando die Kunden durch den vermeintlich begrenzten Warenvorrat zu einer Kaufentscheidung habe drängen wollen. Da die Artikel offenbar in großer Menge vorhanden waren, seien die Angaben zum verfügbaren Angebot "irreführend und damit unlauter" gewesen. Nachdem außergerichtliche Einigungen mit dem Online-Händler gescheitert seien, habe sich die Wettbewerbszentrale nun zu einer Klage auf Unterlassung vorm Landgericht Berlin entschlossen. Zalando war für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen am Donnerstag zunächst nicht zu erreichen.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

"Größerer Ausfall": Störungen bei Vodafone und Kabel Deutschland

Düsseldorf - Erhebliche Probleme bei Vodafone. Das Kabelnetz des Telefon- und Internetanbieters fällt am Donnerstag aus. Die Kunden beschweren sich via Twitter.
"Größerer Ausfall": Störungen bei Vodafone und Kabel Deutschland

US-Gericht entscheidet im Juli über VW-Vergleich

San Francisco (dpa) - Volkswagen muss beim geplanten Milliarden-Vergleich im US-Rechtsstreit um manipulierte Abgaswerte auf eine Entscheidung des zuständigen Gerichts …
US-Gericht entscheidet im Juli über VW-Vergleich

Ifo-Chef: EU darf nach Brexit nicht beleidigt sein

München - Die EU als beleidigte Leberwurst als Reaktion auf den Brexit? Davor warnt der Ifo-Chef. Die Staatengemeinschaft würde sich damit nur selbst schaden.
Ifo-Chef: EU darf nach Brexit nicht beleidigt sein

Höhere Hilfen für Milchbauern in Aussicht

Mit Spannung wurde der Bundesagrarminister beim Bauerntag erwartet. Vor allem Milchbetriebe wollen wissen, mit wie viel Geld ihnen der Staat unter die Arme greift. …
Höhere Hilfen für Milchbauern in Aussicht

Kommentare