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Zalando hat Ärger wegen falschen Angaben zur Artikelanzahl.

Falsche Artikelanzahl angegeben

Klage gegen Zalando wegen irreführendem Trick

Berlin - Wegen irreführender Werbeangaben im Internet hat die Wettbewerbszentrale Unterlassungsklage gegen den Online-Händler Zalando eingereicht.

Zalando habe auf seiner Website für Artikel eine geringere Verfügbarkeit angegeben, als es tatsächlich der Fall war, teilte die Wettbewerbszentrale am Donnerstag mit. Das Unternehmen habe im Internet bei angebotenen Kleidungsstücken beispielsweise behauptet, es seien nur noch "3 Artikel verfügbar". Im Warenkorb habe sich die gewünschte Anzahl später jedoch beliebig erhöhen lassen.

Die Wettbewerbszentrale, eine Selbstkontrollinstitution der Privatwirtschaft, argumentierte, dass Zalando die Kunden durch den vermeintlich begrenzten Warenvorrat zu einer Kaufentscheidung habe drängen wollen. Da die Artikel offenbar in großer Menge vorhanden waren, seien die Angaben zum verfügbaren Angebot "irreführend und damit unlauter" gewesen. Nachdem außergerichtliche Einigungen mit dem Online-Händler gescheitert seien, habe sich die Wettbewerbszentrale nun zu einer Klage auf Unterlassung vorm Landgericht Berlin entschlossen. Zalando war für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen am Donnerstag zunächst nicht zu erreichen.

AFP

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