Werk von Krauss-Maffei Wegmann in München: Der deutsche Panzerbauer und sein französischer Konkurrent Nexter Systems wollen fusionieren. Foto: Nicolas Armer/Archiv
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Werk von Krauss-Maffei Wegmann in München: Der deutsche Panzerbauer und sein französischer Konkurrent Nexter Systems wollen fusionieren. Foto: Nicolas Armer/Archiv

Mega-Fusion

Krauss-Maffei Wegmann und Nexter formen Rüstungsriesen

Paris/München - Mit einer spektakulären Fusion haben der deutsche Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und sein französischer Konkurrent Nexter Systems einen neuen Rüstungsriesen in Europa geschaffen.

Die Verträge des ehemaligen Familienunternehmens und des bisherigen Staatsbetriebs wurden am Mittwoch in Paris im französischen Verteidigungsministerium in Anwesenheit von Minister Jean-Yves Le Drian und des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverteidigungsministerium, Markus Grübel (CDU), unterzeichnet.

KMW ist vor allem bekannt durch den Kampfpanzer „Leopard“. Ihre grundsätzlichen Pläne hatten die beiden Firmen bereits 2014 angekündigt.

Le Drian sprach vom einem „sehr wichtiger Schritt“, aus dem „ein führender europäischer Rüstungsanbieter“ hervorgehen solle. Das neue Unternehmen werde mit gut 6000 Beschäftigten etwa zwei Milliarden Euro Umsetzen. Aufträge für neun Milliarden Euro stünden in den Büchern. Bei der Entwicklung des Projektes sei strikte Parität zwischen beiden Beteiligten vereinbart worden, sagte Le Drian. Europa müsse eine eigenständige und leistungsfähige Rüstungsindustrie haben, betonte Grübel. Besonders Frankreich und Deutschland wollten dies auch umsetzen.

dpa

KMW

Nexter Systems, Engl.

Nexter Kernzahlen

Ankündigung Fusion

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