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Tiefkühlpizza-Produktion bei Dr. Oetker in Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern).

"Ordentliches" Jahresergebnis

Lebensmittelriese Dr. Oetker wächst vor allem im Ausland

Bielefeld - Das Auslandsgeschäft wird für den Lebensmittelkonzern Dr. Oetker immer wichtiger. Der Anteil der Auslandstöchter am Gesamtumsatz im vergangenen Jahr stieg von 67 auf 70 Prozent.

Grund sind unter anderem diverse Firmenübernahmen in Mexiko, Australien und Rumänien. Insgesamt erzielte das Familienunternehmen mit seiner Angebotspalette von der Tiefkühlpizza, über Backzutaten und Pudding bis zum Fertigmüsli eine Umsatzsteigerung um 10,2 Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Euro. Bereinigt um Zukäufe und Währungseffekte lag das Wachstum bei 1,4 Prozent, teilte der persönlich haftende Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, Richard Oetker, mit.

"Ordentliches" Jahresergebnis

De Umsatz der inländischen Unternehmen stieg dabei nur leicht um 1,4 Prozent auf 716 Millionen Euro. Im Ausland erhöhten sich die Umsätze dagegen um 14,4 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Das Jahresergebnis bezeichnete Oetker als "ordentlich". Genaue Zahlen nennt das Familienunternehmen traditionell nicht. Die Anzahl der Beschäftigten wuchs um 6,3 Prozent auf 11 505 Mitarbeiter. Davon arbeiteten 4440 in Deutschland.

Die Dr. Oetker GmbH ist nur ein Teil der Oetker-Gruppe, zu der auch die Reederei Hamburg Süd, der deutsche Biermarktführer Radeberger, das Bankhaus Lampe sowie Luxushotel und zahlreiche kleinere Unternehmen gehören.

dpa

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