In den neuen Gesprächen soll es ausschließlich um die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten der Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gehen.  Foto: Frank Rumpenhorst
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In den neuen Gesprächen soll es ausschließlich um die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten der Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gehen.  Foto: Frank Rumpenhorst

Genauer Termin steht noch nicht fest

Lufthansa und Piloten verhandeln noch in dieser Woche

Frankfurt/Main - Nach der gerichtlich abgebrochenen 13. Streikrunde wollen Lufthansa und die Pilotenvereinigung Cockpit in den nächsten Tage miteinander sprechen.

Beide Seiten nannten am Montag aber keinen exakten Termin, um die Gespräche nicht mit einem zu hohen öffentlichen Erwartungsdruck zu belasten. Nach dpa-Informationen soll aber die für Mittwoch geplante Aufsichtsratssitzung des DAX-Konzerns abgewartet werden, von der wichtige Personalentscheidungen erwartet werden.

In den Gesprächen soll es ausschließlich um die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten der Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gehen. Die Lufthansa hatte die Regeln dazu zum Jahresende 2013 einseitig gekündigt.

Sie will erreichen, dass die Piloten später als derzeit in den Vorruhestand gehen. Bislang war das im Einzelfall bereits mit 55 Jahren möglich, wenn sämtliche neu eintretenden Vorruheständler zusammen einen Altersschnitt von 58 Jahren erreichten.

Zwischenzeitliche Angebote zur Anhebung des Durchschnittsalters um zwei Jahre hat die VC wieder vom Tisch genommen. "Wir kehren zu unserer ursprünglichen Forderung aus dem Jahr 2014 zurück", sagte VC-Sprecher Markus Wahl. Das Angebot stand im engen Zusammenhang mit Forderungen zur Begrenzung der Billigtochter Eurowings. Das Hessische Landesarbeitsgericht hatte an der Verknüpfung Anstoß genommen und den Streik der Piloten gestoppt, weil außertarifliche Streikziele verfolgt würden.

dpa

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