Der Vorstandsvorsitzende der Metro Group, Olaf Koch, in Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini
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Der Vorstandsvorsitzende der Metro Group, Olaf Koch, in Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini

Rubelverfall belastet Metro

Düsseldorf (dpa) - Die Krise in Russland hält den deutschen Handelskonzern Metro weiter in Atem.

Vornehmlich durch den Rubelverfall ging das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) im ersten Geschäftsquartal (Ende Dezember) von 891 auf 828 Millionen Euro zurück, wie Metro in Düsseldorf mitteilte. Unter dem Strich sorgte allerdings ein Sondererlös aus dem Verkauf des Großhandelsgeschäfts in Vietnam für Freude. Dadurch kletterte der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn von 404 Millionen auf 549 Millionen Euro.

Der Umsatz sank um 1,3 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro, was neben dem Verkauf von Unternehmensteilen auch am schwachen Rubel lag. Auf gleicher Fläche legten die Erlöse minimal zu. Einen großen Anteil daran hatten die deutschen Verbraucher, die den Düsseldorfern ein gutes Weihnachtsgeschäft bescherten. Vorläufige Umsatzzahlen hatte der Konzern, zu dem die Großmärkte Cash & Carry, die Elektronikketten Media Markt und Saturn sowie die Lebensmittelkette Real gehören, bereits Mitte Januar vorgelegt.

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