+
20 Jahre nach Gründung der Metro AG soll Schluss sein mit dem Motto "Alles unter einem Dach". Foto: Ina Fassbender

Metro stellt Weichen für geplante Aufspaltung

Düsseldorf (dpa) - Der Düsseldorfer Handelsriese Metro treibt seine angekündigte Aufspaltung voran. Der Vorstand habe nun auch offiziell die Vorbereitungen zur Teilung des Konzerns eingeleitet, teilte das Unternehmen in Düsseldorf mit.

Zugestimmt habe auch der Aufsichtsrat, der zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengekommen war.

20 Jahre nach Gründung der Metro AG soll Schluss sein mit dem Motto "Alles unter einem Dach". Künftig sollen der Großhandel und das Lebensmittelgeschäft unabhängig von der Unterhaltungselektronik in einer eigenen börsennotierten Gesellschaft agieren.

Dadurch sollten neue Wachstumsperspektiven eröffnet werden, hieß es. Der Aufspaltung müssen die Aktionäre bei der nächsten Hauptversammlung noch zustimmen. Umgesetzt werden soll die Neuordnung bis Mitte 2017. Bereits ab dem 30. September soll das Unternehmen zunächst pro forma in zwei getrennte Einheiten geteilt werden.

Für den Zeitraum von April bis Juni hatte Metro einen Nettoverlust von 24 Millionen Euro ausgewiesen. Verantwortlich dafür waren nicht zuletzt die Kosten für den Umbau der Großhandelssparte in Deutschland, Italien und Belgien. Der Umsatz sank belastet durch Währungseffekte um 2,7 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahn: ICE-Neubaustrecke durch Thüringen liegt im Zeitplan

Goldisthal (dpa) - Die Arbeiten an der neuen ICE-Trasse von Erfurt ins fränkische Ebensfeld liegen nach Angaben der Deutschen Bahn AG im Zeitplan.
Bahn: ICE-Neubaustrecke durch Thüringen liegt im Zeitplan

Steuertricks: Zara-Konzern sparte angeblich 585 Millionen Euro

Brüssel - Europaabgeordnete der Grünen werfen der spanischen Modekette Zara und ihrem Mutterkonzern Inditex umfangreiche Steuervermeidung vor. Die Beschuldigten geben …
Steuertricks: Zara-Konzern sparte angeblich 585 Millionen Euro

EZB hält Leitzins auf Rekordtief von null Prozent

Frankfurt/Main - Die Geldflut ist bereits gewaltig, doch es reicht noch nicht. Nach der Schlappe für Italiens Ministerpräsident Renzi sendet die Europäische Zentralbank …
EZB hält Leitzins auf Rekordtief von null Prozent

Bahn-Gewerkschaft EVG: Warnstreiks kommende Woche?

Berlin - Die Bahngewerkschaft EVG macht vor der vierten Tarifrunde mit dem Konzern am Donnerstag Druck und droht mit Warnstreiks bei der Deutschen Bahn in der kommenden …
Bahn-Gewerkschaft EVG: Warnstreiks kommende Woche?

Kommentare