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Ein Hubschrauberträger der Mistral-Klasse: Frankreich hatte sich entschieden, das für Russland gebaute Kriegsschiff doch nicht auszuliefern.

"Verträge einhalten"

Moskau pocht auf  Lieferung von Kriegsschiffen

Moskau/Paris - Moskau drängt auf die Auslieferung der bei Frankreich bestellten Mistral-Kriegsschiffe. Paris hatte die Lieferung wegen der Ukraine-Krise auf Eis gelegt.

Der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, sagte am Donnerstag, Verträge müssten eingehalten werden. Entweder liefere Frankreich - oder es müsse das Geld zurückzahlen. Paris hatte im Juni 2011 zwei Hubschrauber- und Panzerträger der Mistral-Klasse zum Preis von insgesamt etwa 1,2 Milliarden Euro an Russland verkauft.

Die Lieferung des ersten Schiffs namens "Wladiwostok" war ursprünglich für Ende Oktober- Anfang November vorgesehen. Anfang September hatte der französische Präsident François Hollande erklärt, er wolle sich Ende Oktober endgültig entscheiden, ob die beiden Mistral-Kriegsschiffe tatsächlich an Russland geliefert werden.

Seinen Beschluss werde er von der dann herrschenden Lage abhängig machen, fügte er mit Blick auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hinzu. Die französische Regierung hatte trotz des russischen Vorgehens in der Ostukraine lange Zeit an dem Geschäft festgehalten - sehr zum Ärger vieler Nato-Verbündeter, die eine harte Haltung gegen Russlands Staatschef Wladimir Putin forderten. Anfang September legte Paris die Lieferung dann zunächst auf Eis.

AFP

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