VW-Logo vor bewölktem Himmel. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
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VW-Logo vor bewölktem Himmel. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Nachrüstung: VW Passat droht Verbrauchsziele zu verpassen

Wolfsburg - Im Abgas-Skandal drohen Volkswagen beim geplanten Rückruf des Passat Verzögerungen wegen möglicher höherer Verbrauchswerte nach der Umrüstung. "Es steht Spitz auf Knopf", erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Konzernkreisen. Es liefen derzeit aber noch weitere Messungen.

Das Bundesverkehrsministerium erklärte, nach dem bereits begonnenen Rückruf für den Pick-up Amarok seien die Freigaben für weitere betroffene Modelle beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in der Prüfung. „Die Freigaben erfolgen dann, wenn nachgewiesen wurde, dass die Fahrzeuge hinsichtlich aller Belange dem genehmigten Typ entsprechen“, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage in Berlin.

Selbst ein minimal höherer Verbrauchswert wäre nicht zulässig, da bei den Nachrüstungen eine „Null-Toleranz-Linie“ gilt. Die Eigenschaften des Fahrzeugs sollen sich mit dem nötigen Update der Motorsoftware nicht ändern. Sollte der Passat nach der Umrüstung einen höheren Verbrauch haben, müsste Volkswagen die bisher geplante Nachrüstungs-Aktion bei dem Modell noch einmal überarbeiten.

Ein VW-Sprecher in Wolfsburg sagte, wann der Rückruf starten könne, sei derzeit offen. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, die Umrüstung der Passat-Modelle verzögere sich. Der KBA-Sprecher sowie VW hatten aber die Darstellung zurückgewiesen, dass es nicht sicher sei, ob der Motor nach der Umrüstung die Schadstoffnorm Euro 5 erfülle.

dpa

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