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Ohne weitere Urabstimmung kann Ufo seine Mitglieder umgehend zum Streik aufrufen.

Schlichtung gescheitert

Kommt es heute zum neuen Lufthansa-Streik?

Frankfurt/Main - Heute will die Kabinengewerkschaft Ufo in Frankfurt mitteilen, wie sie auf das Scheitern der Schlichtung zu den Übergangs- und Altersrenten von rund 1.000 Flugbegleitern reagiert.

Der Lufthansa steht möglicherweise der nächste Streik ins Haus. Gewerkschaftschef Nicoley Baublies hatte der Lufthansa vorgeworfen, den Einigungsprozess gezielt gesprengt zu haben. Der Versuch einer friedlichen Einigung sei damit gescheitert. Die Schlichter wie auch die Lufthansa hatten sich hingegen für weitere Verhandlungen ausgesprochen.

Ufo kann seine Mitglieder umgehend zum Streik aufrufen, weil eine entsprechende Urabstimmung bereits Ende Januar mit einer Mehrheit von über 93 Prozent für Arbeitskämpfe zu Ende gegangen war. Im Sommer 2012 hatte die Gewerkschaft den ersten Flugbegleiterstreik in der Geschichte der Lufthansa organisiert und an drei Tagen zusammen rund 1500 Flüge ausfallen lassen.

Mit der parallelen Schlichtung zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat der Kabinenkonflikt nichts zu tun. Nach zwölf Streikrunden hatten die Piloten im Mai das Lufthansa-Angebot für eine Gesamtschlichtung angenommen. Bis Ende Juli will die Gewerkschaft auf Arbeitsniederlegungen verzichten.

dpa

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