Telekom will Geprellte entschädigen

Payback-Betrug: Kunden bekommen Punkte zurück

München - Millionen Payback-Punkte wanderten unrechtmäßig in die Taschen von Telekom-Mitarbeitern. Jetzt sollen geprellte Kunden entschädigt werden.

40 Millionen Payback-Punkte, das sind 400.000 Euro. Um diese Summe haben Mitarbeiter der Telekom das Bonusprogramm Payback in den Vergangenen Jahren betrogen, unrechtmäßig Prämien oder Gutscheine als Gegenwert kassiert. Doch auch einigen Kunden dürften Punkte und Prämien entgangen sein, die ihnen eigentlich zugestanden hätten - im Falle eines Vertragsabschlusses mit der Telekom winken durchschnittlich 5000 Punkte, das sind immerhin 50 Euro. Diese Kunden wurden und werden von Payback und der Telekom entschädigt.

Wie ein Sprecher der Telekom gegenüber der Bild bestätigt, habe Payback bereits geprellten Kunden, die in den Jahren 2014 und 2015 Verträge abgeschlossen haben, die entgangenen Payback-Punkte nachträglich gutgeschrieben. Payback habe dazu auf Kundennachfragen reagiert: Bei Payback hatten sich Kunden gemeldet, die einen entsprechenden Gutschein eingelöst, aber nie Punkte erhalten hatten.

Laut einer Sprecherin seien die bekannten Fälle gelöst, sollten weitere auftreten, können sich die Kunden direkt über die Payback-Homepage melden. Es sei jedoch nicht zu erwarten, dass sich viele Kunden melden: In den meisten Fällen, in denen sich die Telekom-Mitarbeiter Punkte gutschreiben ließen, waren die Kunden keine Payback-Mitglieder. 

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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