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Elektronikhersteller Philips will einen Großteil seiner Lampensparte abtreten.

80,1 Prozent veräußert

Philips verkauft LED- und Autolicht-Sparte

Amsterdam  - Der Elektronikkonzern Philips gibt seine Sparte für LED- und Autolicht-Bauteile in die Hände von Finanzinvestoren.

Der niederländische Elektronikkonzern Philips treibt seinen Umbau weiter voran. Das Unternehmen verkauft einen Großteil seiner Sparte Beleuchtung an eine Investorengruppe und hofft auf einen Preis von rund 2,8 Milliarden Dollar (2,58 Milliarden Euro) vor Steuern, wie Philips am Dienstag mitteilte. Der Konzern hatte sich im Herbst aufgespalten in die Geschäftsfelder Beleuchtung sowie Gesundheit und Lifestyle.

Das Geschäft mit LED-Leuchten und Leuchten für Autos gehe zu 80,1 Prozent an ein von dem chinesischen Investor GO Scale Capital geführtes Konsortium, teilte Philips am Dienstag mit. Bei Zustimmung der zuständigen Behörden soll der Deal im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein. Das neue Unternehmen solle Lumileds heißen.

Philips, 1891 gegründet, war lange Zeit spezialisiert auf die Produktion von Fernsehern und kleinen Haushaltsgeräten und ist vielen Haushalten für seine Unterhaltungselektronik ein Begriff. In den vergangenen Jahren konzentrierte sich Philips jedoch auf fortgeschrittene Beleuchtungstechnologie und Medizintechnik, da in diesen Bereichen die Margen hoch sind. 2012 bereits verkaufte der Konzern seine Fernsehsparte, im April 2014 seine Unterhaltungssparte.

Zur Sparte Gesundheit und Lifestyle zählt etwa die Produktion von Küchenmaschinen und Zahnbürsten wie auch die Herstellung medizinischer Geräte. Dieser Bereich erzielte 2013 einen Umsatz von 15 Milliarden Euro. Die Beleuchtungssparte fuhr sieben Milliarden Euro ein. Für den Konzern arbeiten derzeit rund 112.000 Menschen.

AFP/dpa

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