CSU plant offenbar Zwangsabgabe für Banken

Berlin - Die CSU plant nach einem Zeitungsbericht eine Risikoabgabe für Banken, an der der Staat aber nicht beteiligt werden soll.

“Wir sollten einen Rettungsfonds einrichten, in den die Banken je nach Risiko und Systemrelevanz einzahlen müssen“, sagte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich der “Financial Times Deutschland“ (Mittwoch). Friedrich greift damit einen Vorschlag von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf, der aber auch eine staatliche Beteiligung an dem Fonds vorsieht. “Nicht der Staat muss den Fonds füllen wie Herr Ackermann meint.

Die Banken müssen selbst dafür sorgen, die systemischen Risiken abzusichern“, so der CSU-Politiker. “Ziel ist, dass die Banken sich bei der nächsten Finanzkrise selber retten können.“ Der Ackermann- Vorschlag war in der Politik bislang auf wenig Gegenliebe gestoßen. Mit der CSU mache sich die erste Regierungspartei das Konzept der Risikoabgabe zueigen, schreibt die Zeitung. Friedrich erwarte einen entsprechenden Beschluss auf der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe Anfang Januar in Kreuth.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Öl-Länder drehen mit Förderkürzung an der Preisschraube

Eine breite Allianz aus Staaten will die Preise für Erdöl weiter nach oben treiben. Der Leidensdruck der Förderländer ist zu groß geworden. Die Kooperation soll ein …
Öl-Länder drehen mit Förderkürzung an der Preisschraube

Preissturz: So günstig wird das Fliegen mit Ryanair 2017

München - Die Billigfluglinie Ryanair will 2017 die Preise senken. Das gab das Unternehmen bekannt. Und in den kommenden Jahren soll es noch günstiger werden.
Preissturz: So günstig wird das Fliegen mit Ryanair 2017

Hacker erbeuten Geld von Niki Laudas Flugunternehmen

Wien - Mit Hacker-Attacken haben Internet-Kriminelle beim Flugunternehmen der Formel-1-Legende Niki Lauda einem Zeitungsbericht zufolge mehrere zehntausend Euro erbeutet.
Hacker erbeuten Geld von Niki Laudas Flugunternehmen

Er kostet 80 Euro! Dieser Stein wird zum unerklärlichen Verkaufs-Hit

Seattle - Ist es ein Briefbeschwerer? Ein Kunstwerk? Sogar der Verkäufer lässt offen, wozu ein in Leder eingenähter Stein gut sein soll. Klar ist: Er ist ein Renner.
Er kostet 80 Euro! Dieser Stein wird zum unerklärlichen Verkaufs-Hit

Kommentare