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Stefan Vollherbst, BHF Bank.

Leserthema "Privatbanken"

Anleger brauchen robuste Konzepte

In den aktuell komplizierten Zeiten zählen Werte, die sich in langer Tradition bewährt haben, robuste Anlagekonzepte und eine stabile Basis. Für diese Werte steht die BHF-Bank – auch unterstützt durch die neue Eigentümerstruktur.

Ein Blick in die Nachrichten genügt, um festzustellen: Das weltweite Wirtschafts- und Politikumfeld ist für Anleger sehr anspruchsvoll und wird auch in den nächsten Jahren herausfordernd bleiben. „Die einfachen Zeiten, in denen man einfach verzinste Anleihen kaufte, sind vorbei“, bringt es Stefan Vollherbst, Niederlassungsleiter der BHF-Bank, auf den Punkt. „Alle Anleger müssen jetzt ihr Vermögen möglichst robust aufstellen.“ Vier Bausteine können die Basis bilden: die eigengenutzte oder vermietete Immobilie, eine Liquiditätsreserve, etwas Gold und Aktien. Angesichts des Zinsumfeldes hält Vollherbst eine substanzielle Investition in Aktien für unabdingbar, auch wenn Anleger dabei stärkere Kursschwankungen aushalten müssen als bei anderen Anlageformen. „Es ist die Aufgabe des Beraters, den Kunden so zu begleiten, dass sie prozyklisches Verhalten vermeiden. Entscheidend ist eine langfristige Perspektive“, unterstreicht der Niederlassungsleiter. 

Eine solche komplexere Anlagestrategie bedarf einer persönlichen Beratung, die die Hintergründe der Anleger berücksichtigt. Entsprechend hat die BHF-Bank ihren Standort München ausgestattet. Seit 1978 ist die Bank hier mit einer Niederlassung präsent. Vollherbst und sein 15 Mitarbeiter starkes Team betreuen vermögende Unternehmerfamilien aber oft schon länger, teilweise bereits in der dritten Generation. Auch Stiftungen und Pensionsfonds gehören zu den Kunden der Münchener Niederlassung. Angesichts der wachsenden Komplexität an den Anlagemärkten und mit Blick auf Niedrig- und Nullzins seien viele Kunden verunsichert, berichtet Stefan Vollherbst „Wir helfen ihnen dabei, aus der Fülle der Marktinformationen die für sie richtigen Entscheidungen abzuleiten.“ 

Für die Umsetzung bietet die BHFBank in ihrer vielfach ausgezeichneten Vermögensverwaltung Lösungen für Anlagebeträge ab einer Million Euro an. Dabei wählen die Anlagestrategen gezielt Unternehmen aus, die auch im aktuellen Umfeld ihre Umsätze und Gewinne steigern können. Das Vermögen wird dabei überwiegend direkt in Einzelaktien oder Einzelanleihen investiert. Fonds bleiben, abgesehen von speziellen Anlagethemen, außen vor. Die Bank identifiziert für eine Anlage geeignete Unternehmen anhand eines umfassenden Kriterienkataloges und investiert direkt in deren Aktien und Anleihen – „das macht die Strategie effizient, kostengünstig und extrem transparent. Jeder Anleger weiß genau, wo sein Geld investiert ist“, unterstreicht Stefan Vollherbst. Die Titelauswahl und das Portfoliomanagement übernimmt die Tochtergesellschaft BHF Trust. Ausgewählt wird nach dem Value-Prinzip, das Aktien nach ihrem inneren nachhaltigen Wert beurteilt.Die Bank folgt damit ihrem eigenen unternehmerischen Selbstverständnis: Sie ist eine Privatbank mit Tradition. Ihre Wurzeln reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Seit diesem Frühjahr steht sie noch stärker da: Die französische Privatbank Oddo & Cie – selbst ein familiengeführtes mittelständisches Finanzunternehmen – hat das Bankhaus übernommen, das nun Teil einer deutsch-französischen Finanzgruppe ist.

Nicole Wildberger

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