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Sal. Oppenheim ist seit 40 Jahren mit einer Niederlassung in München vertreten.

Leserthema "Privatbanken"

Eigener Index ermittelt solide Staaten

Der Wunsch, positive Erträge zu erzielen, ohne schlaflose Nächte zu haben, steht derzeit im Mittelpunkt vieler Beratungsgespräche. Die Lösung von Sal. Oppenheim: kontrolliert Risiken eingehen.

Dabei stehen Aktien mit geringen Schwankungen, Anleihen aus soliden Staaten und strukturierte Cash-Produkte im Fokus.

Seit 40 Jahren ist Sal. Oppenheim mit einer Niederlassung am Münchner Odeonsplatz präsent. „Wir betreuen mittlerweile die Enkel unserer ersten Kundengeneration“, beschreibt der stellvertretende Niederlassungsleiter Jakob Graf von Waldburg-Wolfegg. Zum Münchner Team gehören inzwischen acht Mitarbeiter, darunter ein Portfoliomanager.

Zur Kundschaft zählen vor allem Unternehmer und ihre Familien, aber auch Unternehmensvorstände, Verbände, kommunale Einrichtungen, kirchliche Organisationen und gemeinnützige Stiftungen. „Unsere Investmentexperten greifen im Rahmen der integrierten Vermögensverwaltung sowohl für Privatkunden als auch institutionelle Anleger auf dieselben quantitativen Strategien zurück“, erläutert Graf Waldburg. Diese bieten den Vorteil, große Mengen an Informationen effizient verarbeiten und typisch menschliche Fehler vermeiden zu können. Zudem lassen sich damit Portfolios unter Betrachtung aller Risiken, Korrelationen und Transaktionskosten optimal konstruieren. Besonders gefragt sind derzeit Anlagen, mit denen sich ohne allzu große Ausschläge regelmäßige Erträge erwirtschaften lassen. Auf der Aktienseite hat Sal. Oppenheim dazu das Konzept der „managed volatility“ entwickelt. „Da wir mit den schwankungsarmen Aktien Rückschläge nicht voll mitnehmen, ist nicht nur das Risiko minimiert, sondern unsere Performance oft deutlich besser als die der Vergleichsindizes“, sagt Graf Waldburg. Auch nach oben haben diese Aktien zuletzt gut abgeschnitten. „Entgegen der Kapitalmarkttheorie muss man sich Rendite also nicht mit zusätzlichem Risiko erkaufen“,ist seine überraschende Erkenntnis.

„Positive Erträge bei überschaubarem Risiko sind für unsere Kunden auch auf der Rentenseite ein wichtiges Thema“, sagt Graf Waldburg. Auch in der aktuellen Niedrigzinsphase sind nach Ansicht von Sal. Oppenheim Anleihen aus einem gut strukturierten Depot nicht weg zu denken. Chancen versprechen beispielsweise Staatsanleihen von außerhalb der Eurozone. Um bei diesen Rentenpapieren das Risiko zu minimieren, ziehen die Anlageexperten von Sal. Oppenheim den vor einigen Jahren selbst entwickelten Sal. Oppenheim Soliditätsindex heran. Er rankt mehr als 60 Länder anhand von zwölf verschiedenen Kriterien – von Staatsverschuldung über Wettbewerbsfähigkeit bis hin zur gesellschaftlichen Entwicklung. „So identifizieren wir langfristig die solidesten Emittenten für Renten- und Währungsanlagen“, sagt Graf Waldburg. Spitzenreiter im Index ist seit Jahren Norwegen. Auch Singapur, Taiwan, Australien, Schweden und die Schweiz haben ihre Plätze in der Top-Liga.

Aber es sind nicht nur Aktien und Renten: Die Berater von Sal. Oppenheim kümmern sich ganzheitlich um die Vermögen ihrer Kunden. Unternehmerische Beteiligungen werden ebenso berücksichtigt wie Immobilien, Wertpapiere und Cash-nahe, strukturierte Anlagen mit vergleichsweise attraktiver Verzinsung. Aufgrund ihres Netzwerks ermöglicht die Bank ihren Kunden auch Beteiligungen. Vor zwei Jahren etablierte sie ein Beraterteam für Unternehmer, das bei Eigenkapital-Beschaffungen oder Verkaufsabsichten unterstützt und Investoren oder Käufer mit Verkäufern zusammenbringt. „Wir wissen frühzeitig, wenn ein Unternehmer aus unserem Kundenkreis seine Firma verkaufen möchte, ebenso wie wir diejenigen kennen, die eine Investitionsmöglichkeit suchen“, beschreibt Graf Waldburg. In diesen Fällen stellen die Berater den Kontakt her.

Anja Kühner

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