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Donner & Reuschel hat eine Strategie entwickelt, die bei steigenden Märkten investiert und bei fallenden Märkten dynamisch in sichere Anlageklassen wechselt.

Privatbankhaus Donner & Reuschel

Wachsen mit traditionellen Grundwerten

Anleger sind verunsichert, seit durch die Niedrigzinsen die nahezu risikolosen Zinsen weggefallen sind. Das Privatbankhaus Donner & Reuschel setzt hier auf eine intensive Begleitung seiner Kunden, denn langfristig frisst die Zinssituation das Vermögen auf.

Jürgen Heitzmann, Bereichsleiter Private Banking Süd bei Donner & Reuschel.

Jürgen Heitzmann bringt es auf den Punkt: „De facto findet gerade die kalte Enteignung der Sparer statt.“ Die anhaltende Niedrigzinsphase, jetzt wird in der Finanzbranche sogar über Strafzinsen auf Termineinlagen für Privatkunden diskutiert, beschäftigt gerade die vermögenden Kunden stark. Heitzmann, Bereichsleiter Private Banking Süd bei der Privatbank Donner & Reuschel, kennt die Sorgen seiner Kunden sehr genau. Dazu zählen nicht nur vermögende Privatkunden, sondern auch Pensionskassen und Stiftungen. „Es gibt keinen Zweifel, dass die Niedrigzinsen erhebliche Auswirkungen auf die Altersvorsorge haben. Ich bin davon überzeugt, dass der Staat in 15 bis 20 Jahren wird einspringen müssen, um Lücken in der Altersversorgung zu füllen – Anleger sind jetzt gefordert zu reagieren.“

Für die eigenen Kunden hat Donner & Reuschel daher die Beratung intensiviert: „Wir begleiten unsere Kunden sehr eng und sprechen mit ihnen sehr ausführlich über mögliche Anlagealternativen. Um überhaupt eine Rendite zu erzielen, muss man bereit sein, kalkulierbare und begrenzte Risiken in Kauf zu nehmen. Auch sehr konservative Kunden nehmen das, wenn auch zögerlich, an, weil ihnen bewusst wird, dass sie agieren müssen.“

Das Privatbankhaus mit traditionellen Wurzeln in München und Hamburg bietet dazu schon seit geraumer Zeit kleine Gesprächsrunden, die sogenannten „Round Tables“ mit 15 bis 20 Kunden, an, um über Folgen der Niedrigzinsen und die möglichen Reaktionen darauf zu diskutieren. Und das Bankhaus hat damit Erfolg, wie Jürgen Heitzmann bestätigt: „Die Zahl unserer Kunden wächst, obwohl der Wettbewerb unter den Privatbanken weiter zugenommen hat.“ Neukunden kämen in erster Linie über Empfehlungen zu Donner & Reuschel.

Was macht das Institut anders als weniger erfolgreiche Banken? „Kunden wollen bei einer Bank gut aufgehoben sein. Wir konzentrieren uns daher vor allem auf unsere traditionellen Grundwerte. Die Bankberatung an sich ist ein solides Handwerk, das man jederzeit gut beherrschen muss. Und wir bei Donner & Reuschel beherrschen das! Zudem legen wir Wert auf Fairness und Transparenz, um das uns entgegengebrachte Vertrauen kontinuierlich zu erhalten.“

Und die Privatbankiers schauen nicht allein auf das Thema Geld, denn: „Das Vermögen ist nur ein Teilaspekt, entscheidend ist doch die gesamtfinanzielle Situation eines Kunden“, so der Bereichsleiter. Deutlich macht er das an einer Immobilienfinanzierung. Mit einem Standard-Annuitätendarlehen sei es gerade bei den vermögenden Kunden nicht getan. „Ein guter Berater schaut auf die Gesamtsituation des Kunden: wann zum Beispiel Gelder aus anderen Anlagen frei werden, welche weiteren Finanzierungen vorhanden sind, die steuerliche Relevanz der einzelnen Finanzierungen usw. Dann integriert er das in eine Finanzierungsplanung und optimiert die Finanzierungsstrukturen. Der Kunde schätzt solche Qualitätsunterschiede.“

In unsicheren Zeiten spielt zudem das Thema Sicherheit eine große Rolle. Bank ist nicht gleich Bank – das ist eine wesentliche Erkenntnis der Finanzmarktkrise, die auch so manches große Institut in die Tiefe gerissen hat. Jürgen Heitzmann sieht es daher als klaren Vorteil, dass sein Institut mit der Signal-Iduna-Gruppe eine finanzstarke Mutter hat, die der Tochter gleichzeitig ihre Eigenständigkeit als gehobene Privatbank belässt. Umsichtig agiert das Bankhaus bei der Geldanlage, denn die Suche nach renditeträchtigen Anlagen, die möglichst wenig Risiko haben, ist aktuell alles andere als einfach. Sicherheit ist angesichts stark gestiegener Märkte auch bei der Immobilienanlage ein großes Thema, das unter anderem eine breitere Streuung der Immobilien erfordere. Für die nach wie vor große Nachfrage biete man über Partner eine sorgfältige Auswahl an Anlagemöglichkeiten, sowohl im Inland (zum Beispiel „Nachhaltige Wohnimmobilien“) als auch im Ausland (zum Beispiel Chalets in Österreich oder Luxuswohnungen in Florida).

Verantwortungsbewusst agiert das Bankhaus auch bei der Vermögensverwaltung. Aktien beispielsweise, so Heitzmann, seien nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil einer Anlagestrategie, zu der es wenig Alternativen gebe. „Die Niedrigzinsphase wird uns noch einige Jahre weiter begleiten! Allein um das Vermögen zu erhalten, bedarf es eines höheren Anteils an Sachwertanlagen wie zum Beispiel Aktien oder Immobilien. Gleichzeitig sind die Märkte von großen Schwankungen geprägt. Genau hier setzt unsere Vermögensverwaltung an.“

Das Bankhaus hat eine Strategie entwickelt, die bei steigenden Märkten investiert und bei fallenden Märkten dynamisch in sichere Anlageklassen wechselt. Dabei gehen die Experten von Donner & Reuschel diszipliniert vor. „Unsere Anlagestrategie ist in erster Linie auf die Steuerung der Aktienquote ausgerichtet. Diese wird basierend auf fundamentalen Daten sowie Markttrends sehr systematisch zwischen 100 und 0 Prozent angepasst“, erläutert der Bereichsleiter. „In erst Linie sehen wir uns als Risikomanager. Das heißt, wir achten vor allem auf die Begrenzung der Risiken. Unsere Kunden danken es uns.“

José Macias

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